25. 05. 2012
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Mehr Sauerstoff für drei Teiche
(ehu) Fast regelmäßig kommt es sommers im Kahnweiher des Blücherparks zu Algenblüten, die dem Wasser den ohnehin schon wenigen Sauerstoff entziehen. Anderen Pflanzen und Tieren wird durch die Lebensgrundlage entzogen. Dem soll jetzt eine Wasserfontäne abhelfen. Zu Wochenanfang begannen die Bauarbeiten dafür. Mit der Durchführung wurde die Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (KGAB) beauftragt, eine 100-prozentige Eigengesellschaft der Stadt.
Das Amt für Landschaftspflege und Grünfläche lässt sich die Fontäne 26.000 Euro kosten. Über eine Pumpe angetrieben, wälzt sie das Wasser um, das an der Wasseroberfläche Sauerstoff aufnimmt und Gase abgibt. Außerdem wird es gefiltert. Die Fontäne wird zentral im nördlichen Drittel des Weihers installiert, wo auch Sumpfpflanzen wachsen. Pumpe und Fontäne sollen das ganze Jahr über von 6 bis 22 Uhr in Betrieb sein. Die Fontäne wird vier Meter hoch sein und jede Stunde für 20 Minuten auf 3 Meter absinken. Als Hauptursachen für den Sauerstoffmangel gelten das übermäßige Füttern von Wasservögeln und der fehlende natürliche Zu- und Abfluss.
Der Wasserstand in beiden Groov-Teichen wird vorübergehend um 100 bis 120 Zentimeter abgesenkt
Auch die beiden Groov-Teiche in Porz-Zündorf sollen künftig mehr Sauerstoff erhalten. Für die Speisung der oberen Groov mit Grundwasser wird eine Steinschüttung gebaut, die für mehr Bewegung des Wassers und damit für einen höheren Sauerstoffeintrag sorgt. Den gleichen Effekt erhofft man sich von zwei Pumpwerken, die das Wasser umwälzen. Vor dem Durchlassrohr, das die obere mit der unteren Groov verbindet, entsteht ein sogenanntes Mönchsbauwerk zur Regelung des Wasserstandes. Im südlichen Teil des oberen Groov-Teiches wird ein Schilf- und Binsengürtel angelegt. Dieser soll das Wasser filtern, das eine auf einem Ponton installierte Solarpumpe hinter ihn pumpt.
Zurzeit lässt sich der Wasserstand der Groov-Teiche wegen defekter Schieberanlagen im Damm zum Yachthafen nur bedingt oder gar nicht regulieren. Deshalb wird auch im unteren Groov-Teich ein Mönchsbauwerk errichtet, das über Rohre einen Überlauf zum Yachthafen gewährleistet und den Wasserstand auf gleichbleibendem Pegel halten soll. Für die Bauarbeiten im Bereich des Damms wird der Wasserstand der beiden Teiche in diesen Tagen um 100 bis 120 Zentimeter abgesenkt.


























