26. 05. 2012
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Prost Wahlzeit!
(js) Kein Fall für die Kölner Anti-Spray-Aktion KASA ist die optische Umweltverschmutzung der Stadt durch Werbung. Denn die bringt Geld, Graffiti an tristen Lärmschutzwänden nicht. So werden die temporären Plakat-Großflächen, vor kurzem noch von den politischen Parteien für die Europawahl beklebt, bis zur nächsten Wahl "zu gängigen Preisen" an kommerzielle Unternehmen vermietet. Laut Ordnungsamt finanziert die Kölner Außenwerbung KAW, an der die Stadtwerke Köln mit 49 Prozent beteiligt sind, damit den Auf- und Abbau der Wände, die den Parteien kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Eine Großfläche kostet bis zu 34,30 Euro pro Tag. In den kommenden zweieinhalb Wochen werden wir uns den tristen Anblick einer Energy-Drink-Werbung gefallen lassen müssen. Dann wird wieder Parteienreklame dort zu sehen sein – dann allerdings durchgehend bis zur Bundestagswahl am 27. September.


























