26. 05. 2012
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Rheinenergie AG: Strom wird teurer, Erdgas nicht
Der stadtnahe Kölner Energieversorger Rheinenergie AG wird zum Beginn des kommenden Jahres die Preise für Strom deutlich anheben. Das gab das Unternehmen am heutigen Montag in einer Presseerklärung bekannt. Demnach wird sich der Preis für Privatkunden mit einem Jahresstromverbrauch von 3000 Kilowattstunden um rund 6,30 Euro brutto im Monat erhöhen. Das entspricht einem Anstieg von rund elf Prozent. Der Aufpreis beträgt für Privat- und kleinere Gewerbekunden 2,44 Cents brutto im Monat. Die Preise für Erdgas sollen jedoch auch im neuen Jahr unverändert bleiben, kündigte der Versorger weiter an. Damit hat die Rheinenergie die Gaspreise seit inzwischen 15 Monaten stabil halten können, wie die Verantwortlichen betonten.
Beim Strompreis schlagen die gestiegen Kosten für die staatlich veranlasste Abgabenlast zu Buche, wie das Unternehmen als Begründung angab. So wurde die gesetzliche Umlage zur Förderung erneuerbarer Energie in einem Schritt von 2,44 Cents pro Kilowattstunde auf dann 4,20 Cents erhöht. Das entspricht einer Steigerung von rund 70 Prozent, wie der Energieversorger vorrechnete. Daraus soll nach dem Willen des Gesetzgebers die Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind oder Erdwärme subventioniert werden. Die Umlage müssen alle Kunden in Deutschland zahlen, sie wird von den Energieversorgern lediglich eingezogen. Anfang dieses Jahres hatte die Rheinenergie die Preise um fünf Prozent gesenkt und damit die günstigeren Preise an die Kunden weitergegeben, hieß es. Sämtliche Kunden, die von der Preiserhöhung betroffen sind, werden in den kommenden Tagen auch schriftlich von dem Unternehmen informiert.
Um zukünftig vor weiteren Preiserhöhungsrunden gesichert zu sein, hat der Energieversorger sein Festpreisangebot erneuert. Gegen einen zusätzlichen Aufpreis von einem Euro pro Monat haben Kunden die Möglichkeit, den Strompreis im Tarif "StromKonstant 2013" auf dem Niveau des gestiegenen Preisniveaus festzuschreiben. Beim Gaspreis versprechen die Verantwortlichen stabile Preise über die gesamte kommende Heizperiode, hieß es dazu abschließend.


























