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26. 05. 2012
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Rheinenergie AG: Trotz Eiseskälte kein Engpass bei Energiesicherheit


09.02.2012 09:30 von:(red)

Schlagwörter: Gas,Fernwärme,Versorgungssicherheit,Rheinenergie,Versorgung

Die Versorgung der Kölner mit Gas und Fernwärme ist sichergestellt, sagt der Regionalversorger Rheinenergie. Symbolbild: www.pixelio.de/Stefanie Hofschläger

Nach der Rekordkälte am vergangenen Dienstag mit einer Durchschnittstemperatur von weniger als zehn Grad unter Null in der rheinischen Metropole hat der stadtnahe Versorger Rheinenergie AG am gestrigen Mittwoch Entwarnung gegeben. Nein, die Wärmeversorgung der Kunden im Gas- und Fernwärmenetz sei sichergestellt, Engpässe seien für die Privat- und kleinen Gewerbekunden nicht zu befürchten. So stammt das Erdgas für die Kölner Kunden zu einem Großteil aus den benachbarten Niederlanden und hier gebe es keinerlei Leiferschwierigkeiten. Außerdem sei extreme Kältetage auch in Köln nicht wirklich ungewöhnlich. So war es am 19. Dezember 2009 mit einer Durchschnittstemperatur von minus 12,5 Grad Celsius noch deutlich kühler. Der Neujahrstag 1997 war mit einer Durchschnittstemperatur von minus 16,5 Prozent noch eisiger.

Verbrauchshöhepunkt / Verbrauch doppelt so hoch wie üblich

Die Verbrauchswerte für Fernwärme und Gas lagen aufgrund der extremen Kälte aber dennoch deutlich über dem Durchschnitt. So meldete die Rheinenergie beispielsweise für das Fernwärmenetz in der Innenstadt eine Abgabemenge von 430 Megawatt, üblich sind rund 200 Megawatt pro Tag. Fernwärme entsteht bei der Verbrennung fossiler Energieträger in Kraftwerken mit so genannter „Kraft-Wärme-Kopplung“ (KWK) und gilt als besonders energieeffizient. Auch beim Gasverbrauch gab es einen Rekordwert in diesem Jahr mit rund sechs Millionen Kubikmetern. Das alleine reicht aus, um 2800 Häuser komplett ein Jahr lang zu beheizen, wie die Verantwortlichen weiter ausführten.

Jüngste Meldungen, die von der Aktivierung der so genannten „Kaltreserve“ sprachen und einen bevorstehenden Energieengpass das Wort redeten, seien für das stadtnahe Versorgungsunternehmen nicht relevant. „Trotz der Rekordabsätze brauchen sich die Kunden der RheinEnergie keine Sorgen zu machen“, hieß es dazu in der am gestrigen Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung der Rheinenergie. Der Dienstag war mit einer Durchschnittstemperatur von minus 10,2 Grad Celsius der bisher kälteste in diesem Winter. Die durchschnittliche Februar-Temperatur im langjährigen Mittel liegt bei rund vier Grad plus.







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