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26. 05. 2012
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Schokoladenmuseum mit Besucherzahlen 2011 zufrieden


11.01.2012 08:00 von:(red)

Schlagwörter: Schokoladenmuseum,Besucherzahlen,2011,Programm,Events,Führungen

Der markante Rundbau am Rheinauhafen und sein süßes Inneres sorgten auch im vergangenen Jahr für hohe Besucherzahlen. Bild: Schokoladenmuseum Köln

Das Kölner Schokoladenmuseum an der Einfahrt zum Kölner Rheinauhafen gehört zu den beliebtesten Besucherzielen in Köln. Im vergangenen Jahr zählten die Verantwortlichen 675.387 Besucherinnen und Besucher. Besonders in den beiden Sommermonaten kamen mit jeweils rund 70.000 monatlich besonders viele Gäste in den markanten Rundbau am linken Rheinufer. Für die Verantwortlichen des privat geführten Museums war das vergangene Jahr damit ein gutes. Im Rahmen der Auswertung der Besucherzahlen des vergangenen Jahres haben die Verantwortlichen vier Kernzielgruppen identifiziert. Neben Schulklassen, die inzwischen aus einem Radius von 250 Kilometern aus dem Umland ins Schokomuseum kommen, bieten sich die Räumlichkeiten als außerschulischer Lernort an.

Weitere Kernzielgruppen sind Gäste so genannter Mehrtagesfahrten aus dem In- und Ausland. Sie kehren im Rahmen ihrer Ausflüge in das Schokoladenmuseum ein. Vor allem während der Sommermonate sorgte diese Gruppe für das hohe Besucheraufkommen, wie die Verantwortlichen erläuterten. Aber auch für die Kölnerinnen und Kölner bleibt das Museum am Hafen ein beliebtes Ausflugsziel. Hier sind es vor allem die Wochenenden, die von den Einheimischen für einen Besuch im Schokomuseum genutzt werden. Zuwächse wird es dabei in den Pralinen- und Schokaldenwerkstätten geben. Mit neuen Angeboten wie Verkostungsseminaren, Mitmachkursen und anderen speziellen Angeboten wollen die Verantwortlichen zusätzliche Gäste ins Museum locken. Dieses Angebot soll auch in diesem Jahr stetig erweitert werden, hieß es dazu weiter.

Unter den drei Sonderausstellungen des vergangenen Jahres war die Ausstellung „Kölner Dom Skulpturen – in Schokolade“ besonders erfolgreich. Gemeinsam mit der Dombauhütte Köln wurden über 30 Skulpturen des Kölner Doms ausgewählt und erstmals in Schokolade ausgeformt. Die Ergebnisse dieser Kölschen Zusammenarbeit sind noch bis Mitte Februar dieses Jahres zu sehen. Die dabei geschaffenen süßen Exponate können dabei gegen Höchstgebot ersteigert werden, die Erlöse kommen der Kölner Dombauhütte und damit letztlich dem Wahrzeichen der Stadt zugute.

Auch im neuen Jahr tut sich etwas. So wird die kulturgeschichtliche Abteilung des Museum, die etwa 40 Prozent der ständigen Ausstellung ausmacht, wird derzeit komplett überarbeitet und soll in neuem Glanz am 8. März dieses Jahres neueröffnet werden. Eine mulitmedial gestaltet Ausstellung, mit zahlreichen Aktivstationen verfolgt, ausgehend von den bedeutenden Kulturen der Olmeken, Maya. und Azteken, den Weg des Kakaos nach Europa. Dort war er zuerst dem Adel als Luxusgetränk vorbehalten war. Erst die technische Entwicklung des 19. Jahrhunderts, mit der sich anschließend Industrialisierung, brachte die Schokolade hervor, die heute auch breiten Bevölkerungsschichten zugänglich ist. Führungen durch diesen neu gestalteten Bereich wird es ab Mitte März dieses Jahres geben, gebucht werden können sie jetzt schon.

Weitere Informationen zum Museum, die Gebotsseite für schokoladige Domskulpturen sowie Online-Registrierungen für Führungen im Museum finden sie auch im internet unter: www.schokoladenmuseum.de.







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