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26. 05. 2012
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Schokoladensalon: Ein neuer Genussraum für Köln


04.11.2010 16:54 von:

Schlagwörter: Köln,Schokoladenmuseum;Schokoladensalon,2010,Angebot,Verköstigung,Wein,Bier,Kaff

Im Kölner Schokoladenmuseum gibt es ab sofort einen neuen Schokoladensalon. Das Besondere an diesem Ort wird schnell deutlich. Im edlen Ambiente können Gruppen zwischen zehn und 20 Personen Schokolade erleben und genießen und sich diese Geschmackserlebnisse mit anderen Genussmitteln wie Kaffee, Wein oder Bier auf der Zunge zergehen lassen. Am heutigen Donnerstag stellten die Verantwortlichen das neue Konzept vor. "Wir entwickeln hier eine neue Genusswelt", beschreibt Klaus Schopen, Sprecher des Museums, den neuen Ansatz. Bislang fehlte im Museum ein klassischer Verköstigungsraum. Zwar fanden auch bislang schon Verköstigungen und Workshops zur Schokoladenproduktion statt, nur eben nicht in einem abgetrenntem Raum mit entsprechendem Ambiente. "Früher galt Schokolade als exklusives Genussmittel, dem auch eine potenzsteigernde Wirkung zugesagt wurde. Wir wollen mit unseren Angeboten die Gäste auf eine kulinarische Entdeckungsreise schicken", fasst der Projektleiter des neuen Angebots und Museumspädagoge, Olaf Vartmann, den Ansatz zusammen. Als kulinarische Partner haben sich die Verantwortlichen dazu den in Ehrenfeld ansässigen Kölner Braumeister Peter Esser, Betreiber des kleinsten Kölner Brauhauses "Braustelle" sowie den Kaffee-Sommelier Michael Gliss vom gleichnamigen Kölner Kaffeekontor ins Haus geholt. Zusammen erleben die Gäste eine Kombination aus Schokoladen und anderen edlen Lebensmitteln wie Kaffee, Bier oder eben auch Wein.

Zum Preis von 12,50 Euro pro Personen werden gleich mehrere so genannte "Degustationen" angeboten. Unter fachkundiger Anleitung wird den Gästen nicht nur Wissenswertes aus der Geschichte der Schokolade und der Produktion der edlen Süßspeise vermittelt. Man darf und soll auch reichlich probieren und auskosten. So gibt es die Kombinationen mit Kuriositäten, mit verschiedenen Biersorten oder auch edlem Kaffee. Was bei der Kombination von Kaffee und Schokolade aufgrund der räumlichen Nähe der Anbaugebiete und einer in weiten Teilen parallel verlaufenden Geschichte noch halbwegs nachvollziehbar ist, gerät in Sachen Bier zu einer echten Kuriosität und einem Generalangriff auf die Geschmacksnerven. Braumeister Esser, der seine Biere nach einer kölschähnlichen Brauart herstellt, kombiniert beispielsweise Hibiskusbier mit Cassis-Rumkugeln oder das Starkbier "imperial stout" (ein naturbelassenes Schwarzbier) mit Curry-Cocos-Schokolade. Und auch in Sachen Kaffee gibt es ein ganzes Universum an Wissen und Sortenvielfalt, das sich mit Schokoladen hervorragend kombinieren lässt, wie Kaffeeexperte Gliss bei der heutigen Präsentation anschaulich darstellte. Das absolute Premiumangebot ist aber eine zweieinhalbstündige Degustation edler Wein- und Schokoladensorten in dem exklusiv ausgestatteten Verköstigungsraum im zweiten Stock des Museumsgebäudes. 75 Euro kostet dieses Angebot pro Person, ein Preis, der sich nicht nur der edlen Köstlichkeiten wegen lohnen soll, versprechen die Verantwortlichen.

Ganz nebenbei räumen die Genussexperten mit so manchem Vorurteil auf. So bedeutet beispielsweise ein stark gebrauter Kaffee nicht automatisch auch einen hohen Koffeinanteil. Eher das Gegenteil ist der Fall. "Das hängt von der Qualität der Herstellung und der Zutaten ab. Edle Kaffeesorten enthalten deutlich weniger Koffein, haben bisweilen aber ein kräftigeres Aroma als der handelsübliche Massenkaffee, weiß Fachmann Gliss. Und auch beim Bier gibt es himmelweite Unterschiede, wie die verschiedenen Produkte des Kölner Privatbrauhauses zeigen. Das liegt bisweilen weniger am Alkoholgehalt, sondern mehr an der Art der Herstellung und den Inhaltsstoffen. Zusammen mit edler Schokolade wird daraus ein Gaumengenuss, der begeistern soll und zum Ausprobieren und Testen einladen soll, so die Verantwortlichen. Für Projektleiter Vortmann hat das neue Angebot aber noch ein weiteres Ziel. "Wir wollen diesen Ansatz auch in den Alltag unserer Gäste transportieren und so zum Ausprobieren anregen", erklärt der Schokoladenfachmann abschließend.

Die festen Seminartermine starten am 15. Januar kommenden Jahres. Bereits jetzt haben interessierte Gruppen oder kleine Firmen die Möglichkeiten, den Raum für eine individuelle Verköstigung zu buchen. Nach Angaben der Verantwortlichen gibt es derzeit noch keine Warteliste. Weitere Informationen zum neuen Angebot finden sie im Internet unter: www.schokoladenmuseum.de</a oder per Mail über den Besucherservice des Museums unter der Mailadresse:

service@schokoladenmuseum.de







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