26. 05. 2012
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Sex und Gewalt – nicht in Köln!
(js) Lasziv räkelt sich die Bikini-Schönheit auf der Längsseite eines KVB-Gelenkbusses. Lässig fuchtelt sie mit zwei Revolvern und wirbt für Computerspiele. Eigentlich sollte es solche sexistische Reklame in Köln nicht mehr geben. Doch immer wieder taucht sie auf – immer wieder selbst bei stadtnahen Unternehmen. Ein Fall für Angela Spizig.
Seit Jahren engagiert sich die grüne Ratsfrau gegen sexualisierte und menschenfeindliche Werbung im öffentlichen Raum. Mit gleich denkenden Frauen gründete sie deshalb den Arbeitskreis "Respekt". Der machte in der Vergangenheit unter anderem mit Überklebungsaktionen sexistischer Plakate von sich reden. In Absprache mit "Respekt" schrieb die Bürgermeisterin die KVB an, als sie jetzt auf die Reklame der Kölner Zocker-Firma Gamefreax aufmerksam gemacht wurde. "Äußerst unseriös" und "höchst bedenklich, zumal die Zielgruppe besonders Jugendliche sind" nennt sie die Werbung. "Erfreulich schnell" habe die KVB reagiert, so die Politikerin. Sie habe die Reklame sofort entfernt und eine bessere Absprache mit der Kölner Außenwerbung versprochen, damit sich solche Fälle nicht wiederholten.


























