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26. 05. 2012
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Sport und Spiel unter der Zoobrücke


22.11.2011 16:31 von:

Schlagwörter: Köln,Jugendpark,Zoobrücke,Kletterwand,Minigolf,Hochwasser,Bundesgartenschau,Städ

(ehu) Wenn kein Hochwasser dazwischen kommt und nicht allzu viele Frosttage – dann hat Köln zu Beginn der Freiluftsaison 2012 eine neue Attraktion: Dann soll der 4.500 Quadratmeter große „Familienpark“ am rechtsrheinischen Ufer unter der Zoobrücke fertig sein. 194.000 Euro lässt sich die Stadt die Erweiterung und Renovierung der lange vernachlässigten Anlage kosten. 730.000 Euro kommen noch aus Städtebaufördermitteln dazu.

Zur Bundesgartenschau 1957 wurde hier, zwischen Rhein und Mülheimer Hafen, der Jugendpark eröffnet. Er erhielt eine Minigolf-Anlage und eine Minicarbahn. Die werden jetzt gründlich auf Vordermann gebracht. Und verlockende neue Angebote für Kinder, Jugendliche und sportlich jungebliebene Erwachsene kommen hinzu.

Ein breites Angebot für die Fans von Streetball, BMX, Fußball und die Bobbycar-Fahrer

Direkt am Pfeiler der Zoobrücke entsteht eine wettergeschützte Kletterwand (neudeutsch Boulderwand), die auch ohne Aufsicht genutzt werden kann. Weiter wird es eine „Multifunktionsfläche“ für Rollhockey, Tennis oder Fußball geben, drei Streetballflächen (natürlich umzäunt) und zwei Trampolins. Dazu noch eine Hügellandschaft mit Wellen und Gruben für Skater, Kickboarder, BMX-Fahrer, aber auch für die Kleinen mit Bobbycars.

Die Besucher des Jugendparks durften sich wünschen, wie der Familienpark aussieht

Wer sich ausruhen oder völlig losgelöst von der Erde entspannen will, wird dies in einem „Schaukelwald“ können. Hängematten, „Vogelnester“ für mehrere Kinder oder große Schaukeln für Vater, Mutter, Kind warten dort. Auf Nutzer dürfte das alles nicht lange warten müssen – schließlich wurde alles nach den Wünschen und Ideen der Besucher des Jugendparks umgesetzt.

Der Rat hat die Baumaßnahmen vor fast einem Jahr beschlossen. „Gut angelegtes Geld“, findet Sozialdezernentin Agnes Klein. Schließlich sei Köln dank steigender Geburtenzahlen eine junge Stadt. Und in zehn Jahren sogar die jüngste Stadt in Nordrhein-Westfalen, wenn man den Prognosen glaubt.







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