26. 05. 2012
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Staatsanwaltschaft: Kein Ermittlungsverfahren gegen die Kölner IHK
Die Staatsanwaltschaft Köln führt kein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Kölner Industrie- und Handelskammer IHK. Das teilte die Kammer unter Berufung auf die Äußerungen der Ermittlungsbehörde in einer Presseerklärung. Lokale Medien hatten zuvor berichtet, dass die Kölner Staatsanwaltschaft Untersuchungen wegen des Anfangsverdachts der Untreue aufgenommen haben soll. Dies entpuppte sich jedoch als Falschmeldung, wie inzwischen auch die Staatsanwaltschaft bestätigte.
Die Kammerverantwortlichen nahmen diese Richtigstellung mit Genugtuung zur Kenntnis. Trotzdem zeigte sich IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Herbert Ferger betroffen von der "Beschädigung des Ansehens der Kammer und ihrer führenden Repräsentanten". "Ich wünsche mir, dass sich die Staatsanwaltschaft auch gegenüber der Öffentlichkeit an der Wiederherstellung unseres guten Rufes beteiligt", erklärte Ferger in seiner heutigen Stellungnahme zur Richtigstellung. Der Bundesverband für freie Kammern e.V. aus Kassel hatte im Vorfeld eine Strafanzeige gegen die Kölner IHK gestellt. Der Vorgang hatte jedoch lediglich ein Aktenzeichen erhalten. Die Kammer hofft nun, dass es aufgrund der Strafanzeige gar nicht erst zu Ermittlungen kommen wird. Der Vorwurf der Untreue ist jedenfalls nach Meinung der Kammerverantwortlichen "haltlos".
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