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26. 05. 2012
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Stadt befragt 48.000 Bürgerinnen und Bürger


16.07.2009 08:56 von:

Schlagwörter: Köln,Stadtverwaltung,Statistik,Befragung,Umfrage,Lebenssituation,Demografie,Wand

Kölnerinnen und Kölner erhalten in den kommenden Tagen Post von der Stadtverwaltung. Symbolbild: pixelio.de/einzmedia

Die Stadt Köln hat damit begonnen, Briefe an 48.000 Bürgerinnen und Bürger vorzubereiten, die ersten Exemplare sollen am kommenden Wochenende auf den Weg gebracht werden. Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik will mit einer Umfrage die Angebote und Dienstleistungen der Stadt sowie verschiedene Aspekte der Lebensqualität in Köln ermitteln. Die Stadt Köln bittet nun um tatkräftige Unterstützung, schließlich sollen die Ergebnisse der Befragung in die Verbesserungen der städtischen Angebote einfließen, wie die Verantwortlichen versichern. Den Anforderungen des Datenschutzes wird entsprochen, die Ergebnisse werden in anonymisierter Form aufbereitet. Insgesamt wird mit der Umfrage jeder 17. Kölner Bürger im Alter zwischen 18 und 80 Jahren angesprochen. Besonders wichtig ist den Autoren der Umfrage die Beurteilung der derzeitigen Lebenssituation sowie die individuellen Vorstellungen für das eigene Leben im Alter.

Schwerpunkt: Demografische Entwicklung

Nach Angaben des Statistikamtes wurden die 48.000 nach dem Zufallsprinzip ausgesucht und sollen so stellvertretend für alle Kölner Bürger ein aktuelles Stimmungs- und Meinungsbild abgeben. Den Verantwortlichen ist dabei klar, dass die Lebensverhältnisse und Zukunftsaussichten innerhalb Kölns durchaus verschieden sind. Außerdem sollen im Anschluss an die Befragung die Daten auch innerhalb der einzelnen Stadtbezirken zu verwertbaren Ergebnissen führen. Über den demografischen Wandel gibt es zwar die klare Erkenntnis, dass auch die Kölner Bevölkerung zunehmend älter. Wie sich das aber auf die persönlichen Lebenssituationen des Einzelnen auswirken kann, darüber gibt es unter Experten durchaus unterschiedliche Ansätze und Lösungsvorschläge. Beides führt langfristig zur Abnahme der Einwohnerzahl und Veränderungen der Gesellschaftsstruktur. Dies wird Auswirkungen auf die städtischen Infrastrukturangebote und sozialen Dienstleistungen sowie auf das Wohnen und Arbeiten in Köln haben. Der Kölner Stadtrat hatte die Verwaltung mit der Durchführung einer solchen Analyse beauftragt.

Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Die Statistiker hoffen aber auf eine rege Teilnahme, schließlich sollen die Ergebnisse zur Grundlage weiterer Beschlüsse in den politischen Gremien und entsprechender Vorschläge der Verwaltung führen. Das aktuelle Handlungskonzept demografischer Wandel liegt zwar bereits als Beschlussvorlage, wurde jedoch wegen Beratungsbedarfs der Fraktionen aus der Beratungsfolge vor der Sommerpause genommen und auf die nächsten Sitzungen verschoben. Die Initiatoren der Umfrage rechnen damit, dass die Auswertung sich noch bis zum Jahresende hinziehen wird. Im Frühjahr kommenden Jahres soll dann eine weitere Umfrage zum Themenkomplex Integration durchgeführt werden. Auch deren Ergebnisse hinsichtlich der Einschätzung und Beurteilung der Kölner Bürgerinnen und Bürger sollen ebenfalls in die entsprechenden städtischen Handlungskonzepte einfließen, hieß es dazu abschließend.







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