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26. 05. 2012
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Stadt warnt vor Betrugsmasche mit städtischer Telefonnummer


09.03.2011 16:01 von:

Schlagwörter: Köln,Personalausweis,Betrugsmasche,Warnung,März,2011,Stadtverwaltung,Betrüger,Te

Die Stadt Köln hat am heutigen Aschermittwoch vor einer neuen Betrugsmasche gewarnt und sich von den entsprechenden Machenschaften ausdrücklich distanziert. Demnach sollen in den vergangenen Tagen mehrere Personen mit Wohnsitz in Köln dubiose Anrufe von der städtischen Telefonnummer 0221 / 221 – 33040 erhalten haben. Ein angeblicher Mitarbeiter der Stadt machte seine Opfer darauf aufmerksam, dass ihr Personalausweis abgelaufen war und sie nun die Möglichkeit hätten, ihre Pässe auch auf diesem Weg zu verlängern. Tatsächlich aber waren die Pässe der Angerufenen noch eine längere Zeit gültig, wie Recherchen der Stadt herausfanden. Auf dem Display der betroffenen Opfer wurde dabei tatsächlich die städtische Rufnummer angezeigt. Hinter dieser Nummer samt Durchwahl verbarg sich tatsächlich die städtische Service-Hotline für Fragen zum neuen Personalausweis.

Nach internen Recherchen kann die Stadt jedoch offiziell ausschließen, dass die Anrufe tatsächlich von einem Gerät der Stadt Köln ausgegangen sei. Die Verantwortlichen vermuten, dass der vermeintliche Betrüger durch einen technischen Trick an die Nummer gelangt war. Bis zum Ende der Karnevalszeit hatten sich rund zehn Betroffene bei der Stadt über das Vorgehen und die Machart beschwert. Wie die Angerufenen mitteilten, werden von ihnen in den Telefonaten teilweise die Kontodaten ihrer Bank erfragt oder sie werden auf einen gebührenpflichtigen Zusendeservice per Post hingewiesen, für den zunächst ein Betrag von 35 Euro zuzüglich sieben Euro Versandkosten überwiesen werden soll. In einigen anderen Fällen werden die Anrufer aufgefordert eine vierzehnstellige Rufnummer, beginnend mit 0090, zurückzurufen, die möglicherweise hoch kostenpflichtig ist. Angeblich wäre dort ein Gewinn aus einer Verlosung abrufbar. Außerdem wäre es, wie weitere Bürger dem Call-Center mitgeteilt haben, unter der zurückzurufenden 0090-Nummer auch möglich, vergünstigt einen neuen Personalausweis zu beantragen, hieß es dazu weiter.

Einen solchen Service aber bietet die Stadt gar nicht an. Die Beantragung eines neuen Personalausweises kostet dank neuer Sicherheitsstandards seit Herbst vergangenen Jahres 28,80 Euro. Eine postalische Zusendung. Bei der angegebenen Servicenummer handelt es sich lediglich lediglich um einen Auskunftsservice der Stadt für die Bürger, die sich über den aktuellen Bearbeitungsstand für ihren Personalausweis erkundigen wollen. Da nicht auszuschließen ist, dass der oder die Täter ihren Trick weiter versuchen, werden alle Betroffenen dazu aufgefordert, die entsprechende Nummer zurückzurufen und den Vorfall an das Call-Center der Stadt weiterzuleiten. Noch am heutigen Aschermittwoch wird die Stadt wegen der bekannt gewordenen Fälle Strafanzeige gegen Unbekannt stellen. Potenziellen Opfern rät die Stadt, auf gar keinen Fall irgendwelche persönlichen Daten preiszugeben oder zu bestätigen.







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