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26. 05. 2012
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Städtische Umfrage zum demografischen Wandel geht in die zweite Runde


26.10.2009 19:44 von:

Schlagwörter: Köln,Stadtverwaltung,Fragebogen,Versendung,Rücklauf,demografisch,Wandel,Stadtrat

Die Stadt hat erneut rund 18.000 Fragebögen versendet. Grund für die aufwändige Nachsendung ist das bisher wenig beglückende Ergebnis der ersten Umfragerunde. Im Sommer dieses Jahres hatte die Stadtverwaltung 48.000 Kölnerinnen und Kölner angeschrieben und um Mithilfe bei der Ermittlung von Bedürfnissen angesichts des demografischen Wandels. Bisher aber seien erst rund 10.500 Fragebögen ausgefüllt zurückgesendet worden, teilte die Stadtverantwortlichen am heutigen Montag mit. Die Stadtverwaltung wurde vom Stadtrat mit der Durchführung der Umfrage beauftragt, um eben diese Bedürfnisse ausfindig zu machen und darauf aufbauend zielgerichteter und effizienter die städtische Infrastruktur an die geänderten Anforderungen anzupassen, hieß es dazu weiter. Die Umfrage ist überdies Teil des städtischen Handlungskonzepts, das nach langen Beratungen in diesem Jahr beschlossen wurde.

So soll die Umfrage unter anderem klären, wie die Stadt selbst auf die Anforderungen mit maßgerechten Lösungen reagieren kann. Sie soll Aufschluss darüber geben, welche möglichen Maßnahmen gegen die Folgen der zunehmenden Überalterung sinnvoll und welche möglicherweise nicht so sinnvoll sind. Die Einschätzung der Angebote und Dienstleistungen, aber auch ihre Bewertung der Lebensqualität in unserer Stadt ganz allgemein und in ihrer Wohnumgebung. In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig zu erfahren, wie die Bürgerinnen und Bürger ihre jetzige Lebenssituation sehen und welche Vorstellungen sie für ihr künftiges Leben im Alter haben, erklärten die Verantwortlichen weiter.

Die bislang bereits zurückgeschickten 10.500 Fragebögen seien noch nicht detailliert genug, hieß es als Begründung für die erneute Aussendung von Fragebögen. So könnte das bislang zurückgesendete Material beispielsweise nicht die notwendigen, kleinräumigen Ergebnisse liefern, die jedoch für eine bedarfsgerechte Beurteilung erforderlich sind. Genau diese kleinräumigen Ergebnisse aber sind besonders wichtig, da die Lebensverhältnisse und auch Zukunftsaussichten in Köln durchaus verschieden sind. Die Daten werden ausschließlich zu statistischen Zwecken und in anonymisierter Form verwendet, betonen die Initiatoren der Umfrage. Die Teilnahme an der Umfrage ist auch weiterhin freiwillig. Die Stadt wiederholt daher ihren Aufruf zur möglichst regen Teilnahme.







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