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25. 05. 2012
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Tigernachwuchs im Kölner Zoo


30.11.2011 19:54 von:

Schlagwörter: Köln,Zoo,Tiger,Nachwuchs,EEP,Mutterinstinkt,Amurtiger,Sibirischer Tiger,Sehschär

(ehu) Im April kamen Amur-Tigerkatze Hanya und Amur-Tigerkater Altai in den Kölner Zoo. Zunächst durften sie sich nur durchs Gitter beschnuppern. Als sie dann zueinander durften, hat es auch gleich geschnackelt: Am 6. November kamen vier Junge zur Welt, wie der Zoo jetzt meldete.

Eines ist allerdings schon nach sechs Tagen vermutlich an Schwäche gestorben, obwohl sich Hanya von Anfang an gut um alle gekümmert hat. Dies sei bei einem so großen Wurf allerdings nichts Ungewöhnliches, so der Zoo, denn im Durchschnitt werden in freier Natur nur zwei Jungtiere bei der Mutter beobachtet. Um die Mutterinstinkte nicht zu stören, hat man die jungen Katzen bis jetzt noch nicht in die Hand genommen. So konnte auch ihr Geschlecht noch nicht bestimmt werden. Der Wurf wird aber durchgängig von einer Kamera beobachtet.

Erst nach der zweiten Impfung dürfn sich die Tiger-Drillinge der Öffentlichkeit zeigen

UDas Gewicht der Drillinge wird auf je 4000 Gramm geschätzt, die Sehschärfe sollte voll ausgebildet sein. Etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt wird die erste Schutzimpfung erfolgen. Erst nach der anschließenden zweiten Impfung und wenn die motorischen Fähigkeiten gegeben sind, können die Jungen in der Außenanlage der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Der Kölner Zoo ist Mitglied im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die Sibirischen oder Amurtiger. Hier wird die Zucht von 280 Tieren in 90 Haltungen koordiniert. In freier Wildbahn leben noch etwa 4000 Exemplare dieser größten Katzenart. In Köln gelang die letzte Aufzucht vor 20 Jahren.







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