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26. 05. 2012
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Verbraucherzentrale warnt vor Phishing-Attacken


06.01.2011 23:04 von:

Schlagwörter: Köln,Verbraucherzentrale,NRW,Warnung,Phishing,Mail,Spam,Internet-Betrug,Internet

Die Kölner Verbraucherzentrale hat zum Ausklang des Jahres 2010 vor Phishing-Attacken von Internet-Betrügern gewarnt. Auch im Redaktions-E-Mail-Postfach schlugen in jüngster Vergangenheit immer wieder Mails mit kriminellem Inhalt auf. Unter vermeintlich offiziell wirkendem Logo und gehackten Serveradressen, die den großen Finanzdienstleistungsunternehmen bisweilen täuschend echt aussahen, buhlen die Betrüger um die Kontodaten samt Geheimnummer und TAN-Zahlen. Zugleich werden vermutlich Hunderttausende Mails versendet, die fragwürdige Arbeitsangebote enthalten und ohne Qualifikation und nur unter Angaben einer gültigen Kontoverbindung Einkommen im hohen vierstelligen Euro-Bereich pro Monat versprechen. Beide Arten von Mails hängen zusammen, wie Experten wissen. Gemeint ist das betrügerische "Ab-Phishen" von Kontodaten, dass die zumeist international agierenden Betrügerbanden dazu nutzen, Gelder von den Konten der Betroffenen zu entwenden, häufig über gefälschte Kredit- oder Geldkarten an ausländischen Bankautomaten.

Die Verbraucherzentralen sahen sich daher genötigt erneut auf die Gefahren eines allzu leichtfertigen Umgangs mit geheimen Kontodaten hinzuweisen. "Die elektronische Post enthält falsche Links, die ahnungslose Nutzer nicht wie gedacht auf die Homepage ihrer Bank, sondern auf die beinah perfekt nachgebauten Internet-Seiten der Betrüger führt", führt auch die Verbraucherzentrale NRW aus. Anti-Virenprogramme und regelmäßige Aktualisierungen dieser Software sind ebenso Voraussetzung für einen verantwortlichen Umgang wie notwendige Vorkehrungen und ein natürliches Misstrauen, empfehlen die Verbraucherschützer weiter. Wer aber doch Opfer einer Phishing-Attacke geworden ist, sollte keine Zeit verlieren, die Hausbank über verdächtige Vorgänge zu informieren. Auch eine Strafanzeige gegen Unbekannt und damit ein nachgeordnetes Ermittlungsverfahren sollte man nicht ausschließen. Die regelmäßige Kontrolle der Kontoauszüge tut ein Übriges, um sich gegen Internet-Betrug dieser Art zu schützen.

Die Verbraucherzentrale hat dazu eine zentrale Mailadresse eingerichtet, an die betroffene Verbraucher verdächtige Mails weiterleiten können. Sie lautet:

phishing@vz-nrw.de





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