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26. 05. 2012
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Winterwochenende in Köln geht zu Ende


20.12.2009 19:08 von:

Schlagwörter: Köln,Weihnachten,Weihnachtsmarkt,Winter,2009,Streudienst,Rhein,Deutzer Brücke,In

Es hätte die erste weiße Weihnacht nach langen Jahren werden können. Aber leider wird der weiße Puderzucker, der sich am Nachmittag und Abend dank neuerlicher Schneefälle über die Kölner City gelegt hat, wohl spätestens am kommenden Dienstag wieder vorbei sein. Zumindest für morgen dürfen sich die Anhänger der weißen Pracht noch einmal auf einen relativ schönen Wintertag freuen. Allerdings mussten sich die Besucher warm einpacken. Neben dem Schneegriesel, der unangenehm in den Augen stach, ließ ein beständiger und böiger Wind die tatsächliche Temperatur um einige Grade kälter erscheinen. Das aber konnte die vielen Tausend Menschen nicht davon abhalten, zwischen dem Besuch eines Weihnachtsmarktes durch die Kölner Einkaufsstraßen zu schlendern.

Zehntausende Kölner und Gäste aus der Region und dem Ausland nutzten den vierten Advent nicht nur zu einem ausgelassenen Glühwein auf einem der Kölner Weihnachtsmärkte. Selbst an Orten wie der Deutzer Brücke war Wintersport möglich, wie das Beispiel eines Vaters mit seinem Sohn zeigt. Der schob seinen Sprössling auf einem Schlitten über den verschneiten Radweg des Brückenbauwerks in Richtung Innenstadt. Selbst auf der Eisfläche auf dem Kölner Heumarkt musste die Eismaschine in den vergangenen Tagen kaum arbeiten. Bei Dauerfrost tummelten sich zahlreiche Menschen, um mitten in der Altstadt eine kleine Runde auf Kufen zurück zu legen. Auf den Weihnachtsmärkten war denn oft kaum ein Durchkommen. Das lag nicht nur an den zahlreichen Sportfans, die vor und nach den Spielen von FC und Haien die winterliche Witterung ebenfalls mit einem Besuch der Weihnachtsmärkte nutzten.

Während zwischen Heumarkt, Alter Markt und Dom Tausende von Besuchern fast zum Stillstand kamen, war es auf dem Engelsmarkt am Neumarkt fast schon aufgeräumt. Nachdem im vergangenen Jahr die Zahl der Stände von weit über 100 auf rund 80 gesenkt und das Design neuerlich angepasst wurde, gehört der "Markt der Engel" sicher zu den Hauptattraktionen. Nicht zuletzt die weiß gekleideten Engel sorgten mit guter Laune und einem Lächeln für zufriedene Besucher. Und wer genau hingehört hat, konnte neben dem obligatorischen Kölschen Dialekt zahlreiche andere Idiome und Sprachen heraushören. Der Abtransport der Fernbusse auf der Komödienstraße funktionierte übrigens erneut gut. Dabei musste die Straße am späten Nachmittag nicht einmal wie sonst üblich abgesperrt werden.

Für den Winterdienst der Stadt Köln bedeutete die weiße Pracht jede Menge Arbeit. Pausenlos fuhren die Streufahrzeuge auf den Straßen der Domstadt und kamen angesichts der zum Abend hin heftiger werdenden Schneefälle kaum mit dem Streudienst bei. Selbst auf der viel befahrenen Nord-Süd-Fahrt legte sich am späten Nachmittag ein leichter weißer Belag auf der Fahrbahn nieder. Die Autofahrer, die schon an den Vortagen eher behutsam unterwegs waren, richteten sich auch heute wieder auf die winterliche Witterung ein. Am späten Freitagabend kam es beim ersten Schneefall nur zu unwesentlich mehr Verkehrsunfällen wie an anderen Tagen. Viele Besucher ließen sich denn heute lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Kölner City kutschieren. Fast alle Parkhäuser der Innenstadt hatten am Nachmittag noch freie Plätze.

Den ersten Bericht zum Winter in Köln finden Sie hier auf: Köln Nachrichten.

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