26. 05. 2012
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Autobahn A4: Falschfahrer unter Alkoholeinfluss verursacht Unfall
Auf der Bundesautobahn A4 hat ein offenbar angetrunkener Pkw-Fahrer beinahe eine Katastrophe ausgelöst. Wie die Kölner Polizei am heutigen Dienstag bekannt gab, ereignete sich der Vorfall am gestrigen Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr auf der A4 im Bergischen Land. Offenbar war der 38-Jährige an der Anschlussstelle Untereschbach entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf die Schnellstraße auffuhr. Kurz danach kollidierte das Fahrzeug mit dem Pkw eines älteren Ehepaars. Der 68-jährige Fahrer und seine 67-jährige Beifahrerin waren auf der Autobahn in Richtung Aachen unterwegs, als ihnen der Falschfahrer plötzlich auf sie zukam.
Doch obwohl sich beide Fahrzeuge nahezu ungebremst trafen, hatten die Unfallbeteiligten offenbar großes Glück. So schleuderte infolge des Zusammenpralls der Wagen des Verursachers gegen die Seitenschutzplanke des Verzögerungsstreifens und blieb dort liegen. Der Pkw des 68-Jährigen wurde zur Mittelschutzplanke hin abgewiesen und kam auf dem Überholstreifen zum Stehen. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Obwohl geschockt, konnte der 68-Jährige den Uniformierten gegenüber genaue Angaben zum Unfallhergang machen, nicht so der 38-Jährige: Der offensichtlich hochalkoholisierte Mann saß beim Eintreffen des ersten Streifenwagens unverletzt noch immer in seinem Fahrzeugwrack. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,4 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an, eine Weiterfahrt aber wurde untersagt. Die beiden Unfallopfer mussten wegen Schocksymptomen zunächst in einem Krankenhaus behandelt werden. Nach ambulanter Behandlung wurden sie aber kurze Zeit später wieder aus der ärztlichen Obhut entlassen.
Die Fahrbahn musste zur Unfallaufnahme bis etwa 18:45Uhr auf der Richtungsfahrbahn Heerlen gesperrt werden, hieß es dazu abschließend.


























