26. 05. 2012
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Autounfall in Köln-Braunsfeld: 30-jähriger Hauptverdächtiger stellt sich in Bremen
Der Hauptverdächtige des schweren Verkehrsunfalls im Kölner Stadtteil Braunsfeld, der die Ermittler der Kölner Verkehrspolizei seit Sonntagmorgen beschäftigt, hat sich nun auf einer Polizeiwache in Bremen selbst gestellt. Das teilte am heutigen Dienstagabend die Kölner Polizeibehörde mit. Bereits am Vorabend hatte der Mann das den ermittelnden Beamten mitgeteilt, er hielt sich beruflich in der Hansestadt auf. Am heutigen Dienstagmorgen machte der Gesuchte seine Ankündigung wahr und erschien auf der Wache im hohen Norden. Die Ermittler werfen ihm vor, am Sonntagmorgen mit einem Mietfahrzeug mit hoher Geschwindigkeit die auf der Aachener Straße / Ecke Melatengürtel zunächst ungebremst einen Kleinwagen gerammt zu haben. Anschließend wurden beide Fahrzeuge in eine Fußgängergruppe geschleudert. Insgesamt wurden sieben Menschen verletzt, eine 41-Jährige ist inzwischen außer Lebensgefahr.
Der Verdächtige kündigte zudem an, sich anwaltlich vertreten zu lassen. An dem besagten Unfall sei er nicht beteiligt gewesen, ließ der Mann in seiner Vernehmung durch die Bremer Kollegen wissen, weitere Angaben machte der 30-Jährige nicht. Bei einer ärztlichen Untersuchung stellten die Mediziner keine unfalltypischen Verletzungen fest. Da er weiter als Hauptverdächtiger gilt, laufen die Untersuchungen der Kölner Verkehrspolizei weiter. Er wurde nach seiner Vernehmung und der ärztlichen Untersuchung wieder nauf freien Fuß gesetzt. Die Kölner Verkehrspolizei sucht nun nach weiteren Zeugen, die den Unfallflüchtigen auf seinem Weg von der Unfallstelle in Richtung Dreifaltigkeits-Krankenhaus beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 22 der Kölner Polizei entgegen unter der Rufnummer: 0221 / 229 – 0.


























