26. 05. 2012
Seite drucken
Bundespolizei sucht unbekannte Betrügerin
(na) Reifes Alter schützt vor Torheit nicht. So dürfte sich ein 61-jähriger Mann aus Aachen gefühlt haben, als er nach drei Geldübergaben Strafanzeige bei der Polizei erstattete. Auf einer Internetplattform war der Geschädigte auf die Frau aufmerksam geworden. Die Qjunge Frau – geschätztes Alter Ende 20 – lernten sich dort kennen und der 61-Jährige verliebte sich. Gleich drei Mal traf sich der Mann am Düsseldorfer Hauptbahnhof, um seiner vermeintlichen Geliebten die geforderten Geldbeträge zu übergeben. Mit dem Geld wolle sie sich angeblich aus familiären Verpflichtungen herauskaufen. Doch nachdem sie insgesamt rund 15.000 Euro erhielt, verschwand die „unbekannte Schöne“ spurlos. Nun wird sie wegen des Verdachts auf Betrug gesucht.
Nach Angaben der Polizeibehörde war die junge Frau Mitglied einer Großfamilie von Sinti und Roma. Damit unterliege sie strengen Regeln der Familienzugehörigkeit. Für eine feste Beziehung zu einem Deutschen müsse sie sich bei der Familie freikaufen. Doch offenbar tappte der 61-Jährige in die klassische Liebesfalle. Mit einem Foto der Unbekannten erhoffen sich die Ermittler nun neue Hinweise. Die richten sie an die kostenlose Hotline der Bundespolizei unter der Rufnummer: 0800 / 6 888 000.


























