26. 05. 2012
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Erneut lange Staus nach zwei Verkehrsunfälle auf Autobahnring
Auf den Autobahnen rund um die Domstadt mussten Verkehrsteilnehmer am heutigen Dienstag erneut lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Grund dafür waren erneut zwei Verkehrsunfälle. Danach mussten zwei Männer schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert werden, wie die Kölner autobahnpolizei am heutigen Dienstag berichtete. Der erste unfall ereignete sich gegen 2:40 Uhr auf der A1 nahe der Anschlussstelle Frechen. Ein 33-jähriger Lkw-Fahrer war zum Unfallzeitpunkt mit seinem Sattelzug in Richtung Saarbrücken, als er nahezu ungebremst in einen auf dem Seitenstreifen abgestellten Lkw auffuhr. Der 47-jährige Fahrer dieses Lkw erklärte gegenüber den Beamten, dass er sein Fahrzeug ordnungsgemäß abgesichert hatte. Der 33-Jährige wurde bei dem Aufprall schwer verletzt. Beide Lkw verloren Ladung, ein Container löste sich und kippte auf die Fahrspur. Beide Lkws mussten nach dem Unfall von einer Spezialfima abtransportiert werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Die Autobahn musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden, es entstand ein Staus von einer maximalen Länge von zehn Kilometern. Weil auch noch Diesel ausgelaufen war, dauerten die Bergungsarbeiten bis etwa 12:30 Uhr an.
Der zweite Unfall ereignete sich um 6:10 Uhr auf der A3. Hier fuhr ein 31-jähriger Pkw-Fahrer in Höhe der Anschlussstelle Rösrath auf die Autobahn in Richtung Norden auf. Der Unfallverursacher lenkte sein Fahrzeug dabei direkt auf die mittlere Fahrspur und kam hier ins Schleudern. Der Pkw fuhr in einen vor ihm fahrenden Lkw. Der 31-Jährige wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste mit schweren Gerät aus seiner misslichen Lage befreit werden. Er wurde anschließend schwerverletzt in ein Krankenhaus gefahren. Der 49-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt, der Pkw musste abgeschleppt werden. Hier dauerte die Sperrung nicht ganz so lange an. Bereits um 8 Uhr konnte die Autobahnpolizei die Strecke wieder für den Verkehr freigeben. Weil aber auch hier zunächst die Autobahn vollständig gesperrt wurde, entstanden auch in diesem Falle Staus mit einer Länge von zehn kilometern, hieß es dazu abschließend.



























