26. 05. 2012
Seite drucken
Hochneukirch: 17-Jährige nötigt Regionalbahn zur Vollbremsung
In jüngster Zeit scheinen sich die Vorfälle zu häufen. Gemeint sind Personen, die vermeintliche Abkürzungen über die Bahngleise zu den Bahnhöfen unternehmen, nicht selten mit fatalen Folgen. Am gestrigen Mittwochmorgen meldete die zuständige Bundespolizei erneut einen solchen Vorfall, diesmal am Haltepunkt Hochneukirch. Ein 17-Jähriger lief über die Gleise, um so noch rechtzeitig den Bahnsteig zu erreichen. Der Fahrer einer Regionalbahn musste eine Vollbremsung einleiten, um so einen Zusammenprall zu verhindern. Verletzt wurde zwar keiner, weder innerhalb noch außerhalb des Zuges. Aber die Sicherheitsbehörde nahm das zum Anlass, erneut auf die Gefahren unbefugten Betretens von Gleisanlagen der Deutschen Bahn hinzuweisen.
Erst vor wenigen Tagen wurde am Bahnhof Stommeln ein junger Mann schwer verletzt, weil er ebenfalls den „kurzen Weg“ über die Gleise nahm. Er knickte um, stürzte und ein Triebwagen überfuhr seinen Unterschenkel. Der 17-Jährige, der mit dem Schrecken davon kam, muss sich nun mit einem Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr auseinandersetzen. Mitarbeiter des Bahnschutzes hatten den jungen Mann angehalten. Die Regionalbahn hatte wegen des Vorfalls fünf Minuten Verspätung.


























