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26. 05. 2012
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Köln: 18-Jähriger wollte Wildpinkler „bestrafen"


28.11.2011 01:01 von:

Schlagwörter: Köln,Studentenviertel,2011,November,Kirche,Wildpinkler,Angriff,Schlagkette,Bierf

In der Nacht auf den gestrigen Samstag gab es im Kölner Studentenviertel einen Polizeieinsatz. Grund war eine gefährliche Körperverletzung an einem 30-jährigen Partygast. Der war an der Außenseite der Herz-Jesu-Kirche am Zülpicher Platz von einem 18-Jährigen beim „Wildpinkeln“ erwischt worden. Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurde es auf einmal handgreiflich. Der selbst ernannte Ordnungshüter entdeckte den 30-Jährigen gegen 3:30 Uhr und stellte ihn zur Rede, dabie machte er sein Missfallen über dessen Verhalten deutlich. Plötzlich zog der 18-Jährige aus seiner Jacke eine Schlagkette. Diese hatte er mit einem gepolsterten Gewicht bestückt. Zuerst drohte er nur, mit seiner Waffe zuzuschlagen. Nach wenigen Minuten eskalierte der Streit derart, dass aus dieser Drohung ernst wurde.

Das schwere Ende der Kette traf den „Wildpinkler“ am Kopf. Trotz der erlittenen Kopfverletzung gelang es dem Geschädigten, dem 18-Jährigen seine Waffe zu entwenden. Daraufhin besorgte sich der 18-Jährige seine nächste Waffe, eine leere Bierflasche. Er zerschlug sie auf einem Bordstein und ging mit dem spitzen Ende erneut auf den 30-Jährigen los. Doch der konnte den erneuten Angriff abwehren, nur die Jacke wurde beschädigt, wie die Polizei den Vorfall schilderte. Nach weiteren Versuchen wurde der 18-Jährige schließlich in die Flucht geschlagen. Doch die alarmierten Beamten schnappten den Polizeibekannten kurze Zeit später nicht allzu weit vom Tatort entfernt. Er war bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Körperverletzungen und Eigentumsdelikte angezeigt.

Nun muss er sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten, wie die Polizeibehörde abschließend berichtete. Nach seiner Vernehmung ist der Schläger wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Gegen ihn lagen keine „Haftgründe“ vor, wie die Polizeibehörde abschließend berichtete. Sein Opfer konnte nach kurzer ambulanter Behandlung wieder entlassen werden, er erlitt eine Platzwunde.







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