26. 05. 2012
Seite drucken
Köln-Bocklemünd: Streifenwagen bei Zugunfall komplett zerstört
(na) Am heutigen Mittwochmorgen gegen 8 Uhr ereignete sich im Kölner Stadtteil Bocklemünd ein Verkehrsunfall. Gegen 8 Uhr war eine Polizeistreife mit Blaulicht und den damit verbundenen Sonderrechten auf dem Weg zu einem vermeintlichen Einbruch in einer Bank. In Fahrtrichtung Widdersdorf wollten die Beamten gerade die Bahnschranke am Freimersdorfer Weg passieren, als diese sich senkte. Zwar versuchte der 37-jährige Fahrer, den Wagen noch aus dem Gleisbereich zu lenken, nachdem der Streifenwagen dort eingeschlossen wurde. Doch die dort entlang fahrende Regionalbahn erfasste das Heck und zerstörte das Fahrzeug komplett.
Die Insassen des Fahrzeugs kamen mit dem Schrecken davon, blieben aber körperlich unversehrt. Die Kollegen der Verkehrspolizei schickten das Verkehrsunfallaufnahmeteam an den Ort des Geschehens. Die Regionalbahn konnte ihren Zubetrieb nach kurzem Halt zum Bahnhof Pulheim fortsetzen. Allerdings blieb die Strecke danach bis etwa 10:20 Uhr für den Bahnverkehr gesperrt. Zumindest hatten die Beamten nichts verpasst. Der Einbruchsalarm in der Bank entpuppte sich kurz nach dem Unfall als Fehlalarm.


























