26. 05. 2012
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Köln-Ehrenfeld: Räuber verletzte sich mit Tatwaffe
(na) Ein 34-jähriger Mann soll am gestrigen Donnerstagabend auf der Subbelrather Straße im Kölner Stadtteil Ehrenfeld einer Edeka-Markt überfallen und ausgeraubt haben. Dabei hatte er kurz nach 20 Uhr die Geschäftsräume des Lebensmittelgeschäfts betreten und mit einem Messer eine 20-jährige Angestellte bedroht. Die gab seinem Drängen nach und händigte ihm das Bargeld aus. Gegen 20:35 Uhr betrat der Mann dann ein Restaurant in der Marienstraße und bat um Hilfe. Die Gäste signalisierten dabei einem zufällig vorbeifahrenden Streifenwagen der Kölner Polizei, dass sie Hilfe benötigten. Die Beamten waren eigentlich zu dem kurz zuvor überfallenen Supermarkt unterwegs, unterbrachen jedoch die Fahrt und leisteten Erste Hilfe. Der 34-Jährige hatte inzwischen das Bewusstsein verloren und lag in einer Blutlache, so der Polizeibericht. Ein zwischenzeitlich alarmierter Notarzt stabilisierte den Mann für den Transport, ebide fuhren gemeinsam in eine Klinik.
Erst jetzt fiel auf, dass es sich bei dem Schwerverletzten um den mutmaßlichen Täter handeln könnte. Offenbar hatte er sich mit der Tatwaffe selbst schwere Verletzungen zugefügt. In den Taschen seiner Kleidung fand die Polizei das Bargeld, das der Mann kurz zuvor an sich genommen hatte. Im Zuge weiterer Ermittlungen fanden die Ermittler zudem das Messer, es lag blutverschmiert neben einem Container hinter dem Supermarkt. Nun suchen die Beamten nach einer Erklärung, wie sich der Mann verletzt hat. Der Täter ist bisher nicht vernommen worden, er befindet sich weiter in stationärer, medizinischer Behandlung. Der Mann ist erst seit wenigen Wochen wieder auf freiem Fuß. Bis Anfang November verbüßte er eine einjährige Haftstrafe wegen Drogenhandels. Ein Haftrichter soll noch am heutigen Freitag über den weiteren Verbleib des Täters entscheiden.


























