26. 05. 2012
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Köln-Godorf: Trio entwendet Zigaretten für 8000 Euro
Zwei Frauen im Alter von 23 und 30 Jahren sowie ein weiterhin flüchtiger männlicher Komplize haben am vergangenen Samtsgababend einen Großhandel im Kölner Süden um eine erhebliche Menge an Zigaretten gebracht. Die drei waren gegen 19:30 Uhr in die Verkaufsräume des Großmarktes eingetreten, dort ließ sich die 30-Jährige registrieren. Dann zogen die beiden Frauen in die Zigarettenabteilung. Zunächst gaben sich die beiden Täterinnen als normale Kunden aus. Die 30-Jährige zog eine Kreditkarte hervor und deutete so Zahlungsbereitschaft an. Unterdessen verließ ihre 23-jährige Komplizin mit den beiden voll bepackten Einkaufswagen das Gebäude. Neben Zigaretten hatten sich die beiden Täterinnen auch größere Mengen an Süßigkeiten eingesteckt.
Nachdem der Bezahlvorgang fehlschlug, floh auch die 30-Jährige aus dem Großmarkt. Die 44-jährige Angestellte alarmierte die Polizei, doch zunächst schien den beiden die Flucht gelungen zu sein. Wie die Kölner Polizeibehörde weiter mitteilte, soll auf dem Parkplatz vor dem Großmarkt ein männlicher Komplize auf die beiden Diebinnen gewartet haben. Gemeinsam sollen die drei die gestohlene Ware in den Wagen des mutmaßlichen Komplizen verladen haben. Während die Jüngere mit dem Mann mitfuhr, nahm sich die 30-Jährige ein Taxi, ermittelten die Beamten.
Doch die Ermittler kamen den beiden Diebinnen auf die Schliche. Sie fanden die Wohnanschrift der 30-Jährigen heraus und nahmen die beiden Frauen dort in Gewahrsam. Allerdings fehlt von der Beute weiterhin jede Spur. Nun sucht die Polizei nach weiteren Zeugen des Vorfalls. Einer der beiden Frauen ist der Polizei altbekannt, sie war bereits früher wegen ähnlicher Delikte in Konflikt mit dem Gesetz gekommen. Beide zeigten sich in den anschließenden Vernehmungen geständig. Sie sind inzwischen wegen mangelnder Haftgründe wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Zuständig für die Ermittlungen und damit auch für Hinweise nach dem mutmaßlichen Komplizen der beiden Frauen richten sie direkt an das Kölner Polizeipräsidium unter der Rufnummer: 0221 / 229 – 0.


























