26. 05. 2012
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Köln: Mann schlägt Räubertrio in die Flucht
Am vergangenen Samstagmorgen ereignete sich im Bereich des Kölner Barbarossaplatzes ein versuchter Raubüberfall. Drei bislang unbekannte Männer haben versucht, einen 36-jährigen Mann zu überfallen und ihn auszurauben. Offenbar hatte das Trio den Bankkunden zuvor beobachtet, wie er an einem Bankautomaten gegen 6:45 Uhr Geld abhob. Als der Mann das Kreditinstitut wieder verließ, griffen sie ihn von hinten an und schlugen auf ihn ein. Dabei forderten sie Bargeld und das Handy. Doch der 36-Jährige dachte gar nicht daran, den Drohungen nachzukommen.
Nachdem die erste Überraschung vorbei war, mussten die Täter feststellen, dass ihr Opfer alles andere als wehrlos war. Wie die Kölner Polizeibehörde am heutigen Montag mitteilte, hatte der 36-Jährige Kampfsporterfahrung und die setzte er nun zur Selbstverteidigung ein. So gelang es ihm, alle drei Täter in die Flucht zu schlagen. Die müssten den Tatort ohne Beute verlassen. Der Geschädigte wurde infolge des brutalen Überfalls am Auge verletzt und musste mit einem Krankenwagen in einer Augenklinik behandelt werden.
Auch seine Gegner haben bei der Gegenwehr einiges abbekommen, wie der Mann den Polizisten schilderte. Die Täter waren seiner Aussage zufolge zwischen 20 und 25 Jahre alt, schwarzhaarig und trugen vermutlich Jeans. Einer der Täter war darüber hinaus mit einer schwarzen Jacke, einer Anderer mit einer blauen Weste bekleidet. Nach derzeitigen Erkenntnissen sprachen die Männer während der Tat untereinander in türkischer Sprache, berichtete die Kölner Polizeibehörde abschließend.


























