26. 05. 2012
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Köln-Neubrück: 45-Jähriger stellte Vogelfallen auf
Ein 45-jähriger Mann soll mitten im Naturschutzgebiet im Kölner Stadtteil Neubrück auf die Jagd nach den dort lebenden Vögeln gegangen sein. Polizeibeamte erwischten den Mann am vergangenen Dienstag dabei, wie er die Apparate mit einem „Lockvogel“ aufgestellt hat. Vor allem der Fang von männlichen Vögeln der Gattung Dompfaff ist lukrativ. Der Verkauf eines solchen Vogels auf dem Schwarzmarkt bringt nach Meinung der Experten zwischen 200 und 300 Euro. Doch daraus wird nichts. Aufmerksame Polizeibeamte hatten den Mann beobachtet und sind sofort zur Tat geschritten.
Ausgangspunkt waren die Beobachtungen einer Polizeistreife, die gegen 13 Uhr auf dem Neubrücker Ring unterwegs waren. Der Verdächtige ging mit einer roten Tasche in den Wald, die Polizeibeamten folgten ihm. Zunächst entdeckten sie nur einen Käfig mit Vogelfutter. Er habe lediglich Pflanzen sammeln wollen, er selbst sei Vogelhändler. Doch die Beamten wurden misstrauisch und stießen nicht weit entfernt auf zwei geöffnete Vogelfallen. Dort befand sich ein unberingtes Dompfaff-Weibchen. Nach Klärung der Situation leiteten die Beamten ein Strafverfahren gegen den Mann ein, hieß es dazu abschließend.


























