26. 05. 2012
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Köln-Neubrück: Polizei nimmt mutmaßlichen Juwelendieb fest
Am vergangen Dienstagnachmittag ereignete sich im Kölner Stadtteil Neubrück ein Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft. Gegen 15 Uhr war der zunächst unbekannte Mann in das Ladenlokal in der Heinrich-Lersch-Straße gegangen. Dort bedrohte er den 64-jährigen Ladenbesitzer mit einer Schusswaffe. Der Besitzer des Geschäfts war gerade in einem Verkaufsgespräch mit einem 62-jährigen Kunden, wie die Polizei weiter berichtete. Doch der 64-Jährige handelte offenbar anders, als es der Täter erwartet hatte. Statt seiner Forderung nachzukommen, trat der Ladenbesitzer hinter seinem Tresen vor. Daraufhin ergriff der Täter die Flucht in Richtung Thomas-Dehler-Weg.
Dank der präzisen Täterbeschreibung konnten die alarmierten Beamten den Mann schnell auffinden. Auch Zivilbeamte wurden in die Ermittlungen eingeschaltet, nachdem sie in der Nähe wegen diverser Überfälle auf Spielhalle recherchierten. Sie hörten über Funk die Personenbeschreibung und beteiligten sich an der Suche nach dem Flüchtigen. Noch in Tatortortnähe gelang es den Ermittlern den Gesuchten vorläufig festzunehmen. Der 27-jährige Tatverdächtige ist der Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt. Er soll, so der Verdacht der Ermittler, auch für die Überfälle auf Spielhallen in den vergangenen Wochen verantwortlich sein. Der Mann wurde am gestrigen Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt, hieß es dazu abschließend.


























