26. 05. 2012
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Köln-Nippes: Zwei mutmaßliche Kabeldiebe festgenommen
Am vergangenen Samstag haben Beamte der Kölner Bundespolizei zwei Männer im Alter von 22 und 45 Jahren festgenommen. Die beiden Tatverdächtigen sollen auf einem Bahnareal im Bereich des Bahnbetriebswerks in Köln-Nippes rund 100 Kilogramm Kupferkabel entwendet haben. Beide wurde dabei erwischt, wie sie mit zwei großen Reisentaschen, die sie in einem Handwagen vor sich her zogen, aus einem Waldstück kamen. In den Taschen befanden sich – fein säuberlich aufgerollt – rund 100 Kilogramm Kupferkabel in etwa 1,20 Meter langen Kabelsträngen. Nach einer kurzer Nachfrage stellten die Beamten fest, dass es sich um Steuerkabel für Masttrennschalter der benachbarten Deutschen Bank AG handelte. Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen.
Die betroffenen Schalter sorgen für notwendige Unterbrechungen der Stromzufuhr in den Oberleitungen der Bahnstrecken. Derzeit steht noch nicht fest, wie hoch der Schaden ist, den das Staatsunternehmen zu tragen hat. Gegen die beiden Tatverdächtigen leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Dienstahls an. Die Täter stammen dabei aus Rumänien. Beide verfügen offenbar über einen festen Wohnsitz in Deutschland, denn wegen fehlender Haftgründe wurden beide nach ihrer Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Kabeldiebstahl auf einem Bahngelände ist wegen der Stromführenden Leitungen bisweilen lebensgefährlich. Doch auch diese Gefahren machen offenbar auf die Diebe wenig Eindruck, wie die Geschädigten nun wieder feststellen mussten.


























