26. 05. 2012
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Köln-Poll: 34-Jähriger mit internationalem Haftbefehl verhaftet
Der Kölner Polizei ist am gestrigen Dienstag ein mit internationalem Haftbefehl gesuchter Straftäter ins Netz gegangen. Wie die Kölner Polizeibehörde am heutigen Mittwoch bekannt gab, wurde ein 34-jähriger Mann im Rahmen einer Hausdurchsuchung des Übergangsheims am Poller Holzweg eher aus Zufall festgenommen. Die Razzia der Kölner Polizei richtete sich eher gegen den Verdacht, dass hier wohnhafte Personen an einer Einbruchsserie beteiligt gewesen sein sollen. Wie sich im Nachhinein herausstellte, wurde der Mann gleich in mehreren Ländern steckbrieflich gesucht. Die französische Justiz hatte den auch in der Schweiz sowie in Luxemburg und England bei der Polizei bekannten Mann bereits seit 2007 auf der Fahndungsliste. In Deutschland ist der 34-Jährige aus dem ehemaligen Jugoslawien ebenfalls kein Unbekannter. Von 1988 bis 2004 war er in Norddeutschland und dem Ruhrgebiet als Einbrecher und Betrüger unterwegs, bevor er von der Bildfläche verschwand, berichtete die Behörde weiter.
Bei dem Festgenommenen fanden die Ermittler Luxusuhren in einem Gesamtwert von rund 50.000 Euro, wie Polizei weiter berichtete. Woher diese Luxusartikel stammen, ist derzeit noch nicht bekannt, soll aber ebenfalls untersucht werden. Die Uhren könnten dabei aus Portugal oder Italien stammen. Auch die Herkunft der bei ihm gefundenen Bargeldbestände von mehr als 10.000 Euro sind derzeit nicht geklärt. Sie befanden sich im Besitz seiner 30-jährigen Begleiterin. Auch sonst verlief die Razzia nach Angaben der Kölner Polizei durchaus erfolgreich. Wie die Behörde abschließend zusammenfasste, wurden zwölf der 97 kontrollierten Personen mit zur Wache genommen. Zwei Personen sind derzeit ohne Aufenthaltserlaubnis in diesem Lande, so der aktuelle Kenntnisstand der Behörden
„Wie auch nach der Razzia in dem städtischen Wohnheim am 19. Mai bestätigen sich erneut die Erkenntnisse aus Einbruchsverfahren", erkklärte Thomas Sawatzki von der Kölner Polizei am heutigen Mittwoch in Köln. Sawatzki leitet die Kriminalinspektion 7 und ist damit auch für Wohnungseinbruch zuständig. Nach Erkenntnissen der Einbruchsermittler dienen die Übergangshäuser immer wieder als Unterschlupf für überregional agierende Einbrecher. Allerdings reichen die Ermittlungen der Polizeibehörden nicht aus, diese grenzüberschreitende Kriminalität wirksam einzudämmen. Da sind die Behörden auf die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung angewiesen. Das und die Sicherung der eigenen Kostbarkeiten sind das A und O im Kampf gegen die zumeist international operierenden Banden, hieß es dazu abschließend.


























