26. 05. 2012
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Köln-Seeberg: 44-Jähriger verbringt neues Jahr in Untersuchungshaft
Im Kölner Stadtteil Seeberg hat die Polizeibehörde am Silvesternorgen einen 44-jährigen Mann verhaftet. Der steht in dringendem Tatverdacht, ein Fahrzeug auf einem Parkplatz am Fühlinger See aufgebrochen zu haben. Gegen 8:50 Uhr am frühen Samstagmorgen waren die beiden Beamten einer Polizeistreife auf dem weitläufigen Gelände auf einen Pkw aufmerksam geworden. Eine Routineüberprüfung ergab, dass die Kennzeichen des Ford Escort als gestohlen gemeldet waren. Für die Strafverfolger bedeuete das Handlungsbedarf.
Die Beamten inspizierten den Wagen und stellten im Inneren verschiedene Aufbruchswerkzeuge fest. Außerdem fanden sich dort verschiedene Autokennzeichen, offenbar auch alle gestohlen. Für den 44-Jährigen hat der ungewollte Kontakt aber noch weitere Folgen. Weil er zudem keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte, droht ihm auch hier Ungemach. In seiner Vernehmung zeigte sich der Verdächtige nach Angaben der Polizeibehörde geständig. Mit den gestohlenen Kennzeichen soll er bereits in der Vergangenheit in mehreren Fällen Tankbetrug begangen zu haben.
Die Beamten nahmen den Verdächtigen fest. Weil er keinen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen konnte, schickte ihn ein Haftrichter in Untersuchungshaft, wie die Behörde weiter ausführte. Erst im August vergangenen Jahres war der Mann nach einer verbüßten Haftstrafe wieder auf freiem Fuß. Wie er selbst einräumte, hat er wohl direkt vor der JVA bereits sein ersten Kfz-Kennzeichen entwendet, weitere folgten. Nun muss er sich erneut strafrechtlich verantworten, hieß es dazu abschließend.


























