26. 05. 2012
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Köln: Verdächtiger Briefumschlag entpuppt sich als Bombe
Am gestrigen Montagmorgen alarmierten Angestellte der Poststelle am Kölner Justizzentrum die Polizei. Sie hatten einen an eine Amtsrichterin adressierten Briefumschlag als verdächtig eingestuft. Sprengstoffexperten des Düsseldorfer Landeskriminalamtes LKA stellten im weiteren Verlauf der Ermittlungen fest, dass der verdächtige Brief ein entzündliches Gemisch enthielt, der Brief folglich eine Stichflamme entfalten sollte. Wie die Staatsanwaltschaft und die Kölner Polizei am heutigen Dienstag bekannt gaben, war der Brief gegen 7 Uhr erstmals bemerkt worden.
Das Couvert enthielt keinen Absender. Die weiteren Untersuchungen wurden in einem gesicherten Raum des Justizzentrums durchgeführt. Zu den Hintergründen für diese Tat gibt es derzeit keine Anhaltspunkte, die Kölner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Ermittlungsgruppe auf den Fall angesetzt. Nach Informationen des Westdeutschen Rundfunks WDR war die Richterin mit Zivilstreitigkeiten befasst. Die Strafverfolgungsbehörden erstatteten Anzeige gegen Unbekannt, der Vorwurf lautet auf versuchte Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion, wie die Behörden abschließend ausführten.



























