26. 05. 2012
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Kölner Polizei bestätigt Auflösung von zwei Supporterclubs
Der Supporterclub "Red Army Cologne 81" hat sich nach offiziellen Angaben der Kölner Polizeibehörde zwischenzeitlich aufgelöst. Gegen führende Mitglieder des unterstützerclubs für das Kölner Chapter der Hells Angels hatte die Kölner Polizei Anfang dieses Monats eine umfassende Durchsuchungsaktion durchgeführt. Ein zweiter Supporterclub der Hells Angels Köln hat sich im Zuge der jetzt bekannt gewordenen Auflösung der "Red Army Cologne" von den Hells Angels losgesagt, meldete das Kölner Polizeipräsidium weiter. Dabei handelt es sich um den Club "White Army Cologne 81". Mit der Unabhängigkeitserklärung hat sich der Club umbenannt und heißt jetzt "Iron Bulls". Ermittler der Polizei haben erfahren, dass die Kutten der beiden Clubs vergangene Woche durch die Hells Angels eingesammelt und verbrannt wurden. "Damit ist die Auflösung der Clubs besiegelt", erklärte der für die Ermittlungen zuständige Polizeidirektor Klaus-Stephan Becker.
Trotz der Auflösung des einen und der Umbenennung des anderen Supporterclubs laufen die Ermittlungen der Kölner Polizeibehörde weiter. Die Kölner Strafverfolgungsbehörden Polizei und Staatanwaltschaft werfen den führenden Köpfen der Red Army Cologne 81 unter anderem räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung sowie Drogen- und Menschenhandel vor. Bei der jüngsten Razzia hatten die Ermittler neben geringfügigen Mengen Kokain und Marihuana auch zahlreiche verbotene Schlag- und Stichwaffen gefunden und sichergestellt. „Wir haben die Szene weiter intensiv im Blick und bleiben wachsam“, versicherte Becker, der als Leiter der Kriminalinspektion für organisierte Kriminalität in dieser Angelegenheit zuständig ist. Immerhin konnte die Polizeibehörde die Machtdemonstrationen der Rocker auf den Kölner Ringen unterbindung, wie Becker abschließend berichtete.


























