26. 05. 2012
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Kölner Polizeibehörde führt Razzia gegen Rocker-Szene durch
Einsatzkräfte der Kölner Polizei haben in den frühen Morgenstunden mit der Durchsuchung mehrerer Objekte begonnen. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei Köln am heutigen Mittwochmorgen bekannt gaben, haben die Beamten mit Unterstützung von Spezialeinheiten insgesamt 18 Wohnungen aufgesucht. Die Wohnungsbesitzer gehören der „Red Army Cologne“ an, dem Unterstützerclub der Hells Angels. Die Strafverfolgungsbehörden werfen den Männern räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Drogen- und Menschenhandel vor, hieß es in der ersten Pressemeldung der Polizei.
Die Ermittlungen gegen die Gruppe laufen bereits seit November vergangenen Jahres. Im Visier der Ermittler stehen vor allem die Mitglieder der dortigen Führungsebene. Sie sollen Einfluss auf den Kölner Straßenstrich genommen haben. Es liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass die beschuldigten Rocker selbst sechs Wohnwagen für 100 Euro pro Tag an Prostituierte vermietetet und so im Zeitraum eines Jahres rund 200.000 Euro an der Steuer vorbei erwirtschaftetet haben sollen. Die Ermittlungen dauern zur Stunde an.
Aktualisierung: 16:30 Uhr
Wie die Polizei soeben mitteilte, beschlagnahmten die Ermittler im Zuge der Durchsuchungen neben kleinen Mengen Kokain und Marihuana einen Totschläger, ein Würgeholz, Schlagringe sowie mehrere verbotene Messer.


























