26. 05. 2012
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Polizei führt „integrative“ Verkehrskontrollen durch
Immer wieder ereigneten sich auf den Autobahnen schwere Verkehrsunfälle. Zu den Hauptursachen insbesondere bei Lkw-Beteiligung gehörten in der Vergangenheit immer wieder Verstöße gegen die so genannten Lenkzeitenregelungen. Am morgigen Donnerstag wird im Bereich des Güterbahnhofs Köln-Eifeltor eine so genannte „integrative Verkehrskontrolle“ statt. Wie die Kölner Polizeibehörde am heutigen Mittwoch ankündigte, soll die morgige Kontrolle im Bereich des Güterumschlagsplatzes am Eifeltor stattfinden. Im Fokus stehen Lastkraftwagen, wie die beteiligten Behörden ausführten. Regierungspräsidentin Gisela Walsken und der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers werden dazu persönlich am Ort des Geschehens erwartet, hieß es dazu weiter.
Dass die Kontrollen notwendig sind, steht für die Initiatoren außer Frage. In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Kölner Autobahnpolizei insgesamt 2328 Verkehrsunfälle. Sieben Menschen wurden dabei getötet, knapp 300 wurden verletzt, wie die Sicherheitsbehörde im Vorfeld bekannt gab. In der Mehrzahl der Fälle waren Lkw an den Unfällen beteiligt, sehr häufig hatten sie die Unfälle auch verursacht, erklärte der Leiter der Kölner Autobahnpolizei, Polizeidirektor Georg Dissen. Zu den häufigsten Unfallursachen gehören Übermüdung und der dadurch bedingte so genannte „Sekundenschlaf“, überhöhte oder unangepasste Geschwindigkeit, ein viel zu geringer Abstand zum Vordermann oder plötzliche Fahrstreifenwechsel. Neben den bereits genannten Behörden wird auch der Kölner Zoll und der TÜV bei den Kontrollen dabei sein.


























