26. 05. 2012
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Silvesternacht 2011/2012: Deutlich weniger Polizeieinsätze
In der vergangenen Nacht von Samstag auf Sonntag begingen die Menschen wieder den Jahreswechsel. Für die Kölner Polizei ist die Nacht von Silvester auf Neujahr eigentlich immer ein Großkampftag. Doch aus polizeilicher Sicht war die zurückliegende Nacht eher eine ruhige. „Ausgelassen, aber friedlich gefeiert“, so lautet das kurze Fazit von Einsatzleiterin Ninett Wickerath von der Kölner Polizei. Die Zahl der Einsätze ist tatsächlich gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Trotzdem bleibt es bei der Notwendigkeit von Polizeipräsenz, insbesondere an den belebten Orten der Kölner Innenstadt. Denn auch wenn es deutlich ruhiger war als in den Vorjahren, richtig friedlich war es nicht. Vor allem Ruhestörungen und Körperverletzungen scheinen für viele Feiernde noch immer zu einem zünftigen Jahreswechsel dazu zu gehören.
Zwischen Samstagabend 18 Uhr und Sonntagmorgen 6 Uhr zählte die Kölner Sicherheitsbehörde insgesamt 106 Körperverletzungen, das waren 24 mehr als vor einem Jahr. Die Zahlen beziehen sich dabei auf den gesamten Zuständigkeitsbereich der Kölner Polizeibehörde, also auch die Stadt Leverkusen. Angestiegen war zudem auch die Zahl der Ruhestörungen. Nach 90 im Vorjahr waren es in diesem Jahr 107 aktenkundige Vorgänge. 32 Mal wurden die Beamten zu Sachbeschädigungen gerufen, auch das war ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (18). Und 27 Personen mussten von den Einsatzkräften aufgesammelt und in entsprechende Einrichtungen gebracht werden, da sie zum Zeitpunkt ihres Auffindens „hilflos“ waren. In der überwiegenden Zahl der Fälle dürfte Alkohol wohl der Auslöser dieser Hilflosigkeit gewesen sein.
Mit insgesamt rund 500 Einsätzen blieb das zurückliegende Neue Jahr allerdings deutlich ruhiger als das Jahr zuvor. Hier gab es in Köln und Leverkusen knapp 600 Polizeieinsätze, teilte die Behörde weiter mit. Einer der Gründe, warum die Gesamtzahl der Einsätze spürbar zurückging, dürfte indes weniger an der prächtigen Stimmung gelegen haben. Nach Beobachtung der Polizei waren in der vergangenen Nacht deutlich weniger Feiernde auf die Ringe gekommen als in den Vorjahren. "Die Einsatzlage war entspannt und ausgesprochen ruhig. Die Menschen haben ausgelassen, aber friedlich gefeiert", so die Einsatzleiterin abschließend.


























