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26. 05. 2012
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Ex-OB Schramma vermittelt im Moschee-Streit


11.11.2011 08:49 von:

Schlagwörter: Köln,Moschee,Ditib,Böhm,Roters,Gotteshaus,Architekt,Mehrkosten,2011,Vermittlung,

(ehu) Ex-OB Fritz Schramma vermittelt im Streit zwischen Ditib und dem von ihr gekündigten Architekten Paul Böhm. Darauf einigte sich am Donnerstag der Moschee-Beirat, der den Bau des islamischen Gotteshauses in Ehrenfeld seit Beginn begleitet. Die Ditib als Bauherr hatte Böhm über 2000 Baumängel, Terminverzögerungen und Kostenüberschreitungen vorgeworfen. Der Architekt hatte diese Behauptungen zurückgewiesen und der Ditib die Verantwortung insbesondere für die Zeitverzögerungen und Mehrkosten verantwortlich gemacht. (Köln Nachrichten berichtete)

Bei der Beirats-Sitzung zeigten beide Parteien die Bereitschaft zu Gesprächen. Sie bedauerten zudem, den Beirat nicht frühzeitig über die bauliche Situation informiert zu haben. Man will es nicht zu einem langwierigen Baurechtsstreit kommen lassen, sondern darauf hinarbeiten, dass die Moschee wie geplant im Juni 2012 eröffnet werden kann.

OB Jürgen Roters begrüßte die Übereinkunft. Er hatte sich im Vorfeld auch für Schramma als Vermittler eingesetzt. Der Ex-OB hatte den Bau der Moschee von Anfang an und auch gegen seine eigene Partei, die CDU, unterstützt. In dem Beirat sitzen Vertreter von Parteien, Kirchen, Verbänden und Interessengruppen aus Ehrenfeld. Auch Schramma gehört ihm an.

   





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