26. 05. 2012
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KVB: Keine Mängel an den Erdankern
Am gestrigen Freitag erreichten die Kölner Verkehrsbetriebe AG KVB weitere Details der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Demnach sollen auch bei der Verlegung der Erdanker Unregelmäßigkeiten bei der Protokollierung aufgetaucht sein, wie die Staatsanwaltschaft nach Zeugenbefragungen ermittelte. Daraufhin, so stellte es das Verkehrsunternehmen in einer am Freitagabend veröffentlichten Presseerklärung dar, habe man sofort reagiert. Mit Hinweis auf mehrere Prüfungen und deren Ergebnisse haben man keine Sicherheitsmängel feststellen können, hieß es in der Stellungnahme. So hatten Spezialisten der TÜV Rheinland LGA Bautechnik GmbH eine Risikoeinschätzung aller Haltestellen und Bauwerke vorgenommen. Zusammen mit der STUVA Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen habe man so die Sicherheit der Anlagen bestätigt.
Hinzu kam eine weitere Prüfung durch einen "Ankerspezialisten". Auch in diesem Fall konnte man nachträglich die Sicherheit der Anker nachweisen. Zusätzlich aber habe man die Arge-Verantwortlichen schriftlich angewiesen, alle Anker und Schlitzwandlamellen an den Haltestellenbauwerken Rathaus und Heumarkt mehrmals am Tag zu vermessen und darüber einmal am Tag einen Bericht zu verfassen. Auch am Bauwerk Waidmarkt habe man die Anker überprüfen lassen und auch hier gab es keinen Anlass zu Kritik. Im südlichen Teil des Heumarktes, der noch nicht durch die Innenausbauten geschützt ist, gebe es ebenfalls keine Sicherheitsgefährdung. Das gilt sogar für den Fall, dass es tatsächlich Fehler der Erdanker gäbe. Bei Hochwasser und rechtzeitiger Flutung gebe es ebenfalls keine Gefährdungen für das Bauwerk. Erst kurz zuvor hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass bei einem Wasserstand ab 6,50 Meter die Haltestelle Heumarkt geflutet werden soll. Zuvor war immer von acht Metern die Rede.
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