26. 05. 2012
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KVB zum Thema Aufklärung
Schwerpunkt Aufklärung
- 4. März 2009: Einschaltung eines externen Gutachters des TÜV Rheinland LGA Nürnberg zur Ursachenforschung und Schadensaufarbeitung
- 9. März 2009: Die KVB beantragt das gerichtliche Beweissicherungsverfahren gegen die Arge Los Süd
- Ab 5. März 2009: Übergabe der Unterlagen an die Kölner Staatsanwaltschaft
- 9. April 2009: Die KVB informiert die Staatsanwaltschaft über eine Sandbank im Rheinauhafen
- 16. Juni 2009: Beauftragung einer externen, auf Spezialtiefbau und Havarien spezialisierten Ingenieurgemeinschaft zur Ursachenforschung und Schadenserkundung sowie zur Übernahme der Leistungen - Bauüberwachung und Bauoberleitung für die Baustelle Waidmarkt
- September 2009: Die KVB informiert die Staatsanwaltschaft über erste Erkenntnisse zu Unregelmäßigkeiten bei Aushub und Betonierung der Lamelle 11 des Bauwerks Waidmarkt
- 29. Oktober 2009: Der Gutachter des Landgerichts legt einen Bericht über geophysikalische und thermographische Untersuchung der östlichen Schlitzwand vor, die Anomalien im Bereich der Lamelle 11 aufzeigt
- Oktober/November 2009: Die KVB untersucht aus diesem Anlass alle Schlitzwand-Vermessungsprotokolle des gesamten Loses Süd und erstattet kontinuierlich Zwischenmeldungen an die Staatsanwaltschaft
- 8. Dezember 2009: Erste Erkenntnisse der KVB zu Manipulationen an Schlitzwand-Vermessungsprotokollen und noch am gleichen Tag Information an die Kölner Staatsanwaltschaft
- 20./21. Januar 2010: Hausdurchsuchungen und Zeugenvernehmungen durch die Staatsanwaltschaft auf Basis der KVB-Informationen bei der Arge Los Süd und deren Nachunternehmen
- 27. Januar 2010: Erste Erkenntnis einer Minderbewehrung am Waidmarkt von 30 Prozent laut Informationen der Staatsanwaltschaft aus Zeugenvernehmung an die KVB aufgrund des von der KVB gelieferten Hinweises über Unregelmäßigkeiten in den Schlitzwandprotokollen. Bestätigung der Standsicherheit der Baustellen erfolgte durch den von der KVB beauftragten Prüfingenieur einen Tag später, am 28. Januar 2010
29. Januar 2010: Erkenntnis einer Minderbewehrung am Waidmarkt von nunmehr 50 Prozent laut neuen Informationen der Staatsanwaltschaft an die KVB - aufgrund des von der KVB gelieferten Hinweises über Unregelmäßigkeiten in den Schlitzwandprotokollen. Bestätigung der Standsicherheit der Baustellen erfolgte durch den von der KVB beauftragten Prüfingenieur erneut nur einen Tag später, am 30. Januar 2009
- 29. Januar 2009: Schriftliche Aufforderung der KVB an die Arge Los Süd, die von der KVB aufgelisteten Themen kurzfristig aufzuklären und einen belastbaren schriftlichen Bericht vorzulegen
- 8. Februar 2010: Die Arge führt auf Drängen der KVB indirekte Messverfahren der Schlitzwand-Bewehrung Heumarkt durch
- 10. Februar 2010: Die Arge beginnt mit der direkten Erkundung und öffnet zwei Schlitzwand-Lamellen im Bauwerk Heumarkt. Die Ergebnisse werden der KVB am Morgen des 11. Februar 2010 vorgelegt
- 11. Februar 2010: Sofortige Information über die Erkenntnisse an die Kölner Staatsanwaltschaft, die Stadt Köln und die Technische Aufsichtsbehörde für Straßenbahnen (TAB) bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Zusammenziehen aller von der KVB beauftragten Sachverständigen und Abstimmung des weiteren Vorgehens mit den beteiligten Stellen der Stadt Köln
- 12. Februar 2010: Beauftragung externer Gutachter zur nachtäglichen Überprüfung aller bereits erstellten Betonteile sowie der dazugehörigenDokumentationen beim Los Süd und Begleitung künftiger Abnahmen durch die Gutachter.
Quelle: Kölner Verkehrsbetriebe AG KVB
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