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26. 05. 2012
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Skandal um Müllunternehmer Ö. hat ein teures Nachspiel


11.06.2008 22:00 von:

Schlagwörter: Müllunternehmer,Korkmaz Ö,Skandal,Ermittlungen

Für die betroffenen Unternehmen fallen nun erneut Entsorgungskosten für ihren gewerblichen Müll an, wie das städtische Presseamt am frühen Donnerstagabend bekannt gab. Zwar hatten die Geschäftspartner des unter Anklage stehenden Müllunternehmers Korkmaz Ö. für ihre Abfallcontainer einen vergleichsweise günstigen Preis gezahlt. Allerdings werden die Container derzeit nicht mehr abgeholt. Das kann sich aber bald ändern, wie das Presseamt der Stadt Köln erklärte.

So bestehen nach Auffassung von Stadt und Staatsanwaltschaft keine Einwände gegen einen Abtransport der Abfallbehälter durch andere Entsorgungsunternehmen. Die Container müssen allerdings bis zu ihrem Abtransport auf privatem Gelände verwahrt werden. Ein Verkauf oder eine Vernichtung ist in jedem Fall nicht zulässig, wie die Stadt betonte. Die Unternehmen, die mit Ö entsprechende Abmachungen hatten, müssen die derzeitigen Aufenthaltsorte sind der Staatsanwaltschaft unter Angabe des Aktenzeichens (118JS 1155/07) bekannt geben. Ein Fax an die 0221 / 477-4400 reicht aus. Das Abstellen im öffentlichen Straßenraum ist nicht erlaubt, wie die Stadt weiter ausführte.

Die ehemaligen Kunden von Müllunternehmer Ö. haben nur eine Chance, um ihren Müll vorschriftsmäßig entsorgen zu können. Sie müssen Ersatzunternehmen beauftragen. Die vermeintliche Geldersparnis, die sie sich durch den Auftrag an Ö. zu sichern glaubten, entpuppt sich im Nachhinein als teures Unterfangen, sie müssen für die Dienstleistung doppelt bezahlen.







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