26. 05. 2012
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Skandal um Müllunternehmer Ö. hat ein teures Nachspiel
Für die betroffenen Unternehmen fallen nun erneut Entsorgungskosten für
ihren gewerblichen Müll an, wie das städtische Presseamt am frühen
Donnerstagabend bekannt gab. Zwar hatten die Geschäftspartner des unter
Anklage stehenden Müllunternehmers Korkmaz Ö. für ihre Abfallcontainer
einen vergleichsweise günstigen Preis gezahlt. Allerdings werden die
Container derzeit nicht mehr abgeholt. Das kann sich aber bald ändern,
wie das Presseamt der Stadt Köln erklärte.
So bestehen nach Auffassung von Stadt und Staatsanwaltschaft keine
Einwände gegen einen Abtransport der Abfallbehälter durch andere
Entsorgungsunternehmen. Die Container müssen allerdings bis zu ihrem
Abtransport auf privatem Gelände verwahrt werden. Ein Verkauf oder eine
Vernichtung ist in jedem Fall nicht zulässig, wie die Stadt betonte.
Die Unternehmen, die mit Ö entsprechende Abmachungen hatten, müssen die
derzeitigen Aufenthaltsorte sind der Staatsanwaltschaft unter Angabe
des Aktenzeichens (118JS 1155/07) bekannt geben. Ein Fax an die 0221 /
477-4400 reicht aus. Das Abstellen im öffentlichen Straßenraum ist
nicht erlaubt, wie die Stadt weiter ausführte.
Die ehemaligen Kunden
von Müllunternehmer Ö. haben nur eine Chance, um ihren Müll
vorschriftsmäßig entsorgen zu können. Sie müssen Ersatzunternehmen
beauftragen. Die vermeintliche Geldersparnis, die sie sich durch den
Auftrag an Ö. zu sichern glaubten, entpuppt sich im Nachhinein als
teures Unterfangen, sie müssen für die Dienstleistung doppelt bezahlen.


























