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26. 05. 2012
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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AWB-Mitarbeiter


17.11.2011 13:14 von:

Schlagwörter: Köln,AWB,Abfallwirtschaftsbetriebe,2011,Ermittlungen,Ersatzteile,Fuhrpark,Staats

Am vergangenen Dienstag haben Beamte der Kölner Kriminalpolizei und der Kölner Staatsanwaltschaft die Räume der AWB-Hauptverwaltung durchsucht. Hintergrund ist ein Verfahren gegen ein Zulieferungsunternehmen, dessen Verantwortlichen vorgeworfen wird, Aufträge bei der AWB Köln und anderen Unternehmen entweder erschlichen oder vollständig fingiert und abgerechnet zu haben, meldete die Stadtwerke-Tochter am gestrigen Mittwoch. Mindestens zwei Mitarbeiter der AWB Köln stehen im Verdacht, daran beteiligt gewesen zu sein, hieß es dazu. Inzwischen sollen sich die Ermittlungen nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers gegen insgesamt vier Mitarbeiter richten. Außerdem werden gegen insgesamt sechs Mitarbeiter eines Zulieferunternehmen ermittelt, so der derzeitige Stand der Dinge.

Der Gruppe wird vorgeworfen, zum Schaden des Unternehmens über mehrere Jahre hinweg Ersatzteile für den rund 450 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark des stadtnahen Unternehmens falsch abgerechnet zu haben. Die in Rechnung gestellten Ersatzteile sollen nicht in dem Umfang geliefert worden sein, so der Vorwurf. Wie die Kölner Lokalzeitung weiter berichtete, haben die vier unter Verdacht stehenden AWB-Mitarbeiter in der Werkstatt am Maarweg gearbeitet haben. Gegenüber der Zeitung bestätigte Oberstaatsanwalt Robert Bungardt, dass die Ermittlungen in dieser Sache erst am Anfang stehen. Außerdem werde geprüft, ob der Zulieferbetrieb auch mit anderen Unternehmen entsprechende Verabredungen getroffen habe.

In ihrer Stellungnahme verwiesen die AWB-Verantwortlichen darauf, dass man in vollem Umfang mit den Ermittlungsbehörden kooperiere. „Die Geschäftsführung der AWB prüft ihrerseits, ob und welche Maßnahmen aufgrund der sich ergebenden Erkenntnisse zu treffen sind“, hieß es in der gestern veröffentlichten Stellungnahme der Abfallwirtschaftsbetriebe. Die Geschäftsführung betonte dabei die eigenen Anstrengungen im Bereich Compliance und Revision, die nach Meinung der Verantwortlichen ein „funktionierendes Kontrollsystem“ darstellen. „Wie alle Unternehmen ist die AWB aber damit nicht gegen möglicherweise kriminelle Machenschaften Einzelner oder einer kleinen Gruppe geschützt, die sich auf Kosten des Unternehmens bereichern wollen. Sollte die AWB geschädigt sein, werden wir die sich daraus ergebenden Ansprüche verfolgen“, hieß es dazu weiter. Weitergehende Stellungnahmen gaben die Verantwortlichen nicht ab. Sie verwiesen auf die Staatsanwaltschaft Köln.







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