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26. 05. 2012
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Stadt beurlaubt VHS-Mitarbeiter


29.10.2008 23:00 von:

Schlagwörter: Stadt,Suspendierung,VHS,Bestechlichkeit

Zugleich sprach die Stadt Köln als Hausherrin ein generelles Hausverbot aus und drohte weitere arbeitsrechtliche Konsequenzen an. Der Beschuldigte soll für einen Schaden im fünfstelligen Euro-Bereich verantwortlich sein, bedingt durch nicht ordnungsgemäß abgewickelte Honorarbuchungen. Einen entsprechenden Hinweis erhielt die Leitung der Weiterbildungseinrichtung bereits Ende vergangener Woche. Am gestrigen Donnerstag dann durchsuchte die Polizei den Arbeitsplatz des Tatverdächtigen und nahm den Dienstcomputer des Mannes mit, die Stadt erstattete bereits Anzeige.

Aufgrund von Kontrollen der Überweisungsaufträge an die Stadtkasse durch das Finanzreferat der VHS fielen am vergangenen Freitag zwei nicht stimmige Überweisungsanordnungen für Dozentenhonorare in Höhe von insgesamt rund 11.000 Euro auf. Daraufhin wurden die gesamten aktuellen Überweisungsvorgänge gestoppt und Nachforschungen aufgenommen. Diese ergaben dann, dass Ende September und Anfang Oktober jeweils illegale Überweisungen auf das Privatkonto des Mitarbeiters erfolgt waren. In der Folge wurden dem Mitarbeiter die Zugriffsrechte auf die Datenbank und seine Anordnungsbefugnis entzogen. Rechnungsprüfungsamt und Personalamt wurden informiert, der Mitarbeiter angehört. Der Mitarbeiter wies den Vorwurf der Untreue zurück, räumte jedoch Überweisungen in Höhe von 22.000 Euro auf sein Privatkonto ein.

Die im Raume stehende Schadenssumme soll aber nach Angaben der Stadt noch um Einiges höher sein. Zwischen Juli und Anfang Oktober 2008 soll der Beschuldigte in 27 Überweisungsfällen insgesamt ca. 98.000 Euro nicht rechtmäßig auf sein Privatkonto überwiesen haben. Auch die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen. Der Betroffene hatte gestern einen Kontoauszug vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass er eine Rückzahlung von 22.000 Euro an die Stadt Köln veranlasst hat.







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