26. 05. 2012
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Strafanzeigen wegen Betrugsversuch auf Hilfskonto
Auf das bundesweit publizierte Spendenkonto der Stadt Köln, auf dem die Zuwendungen betroffener und hilfsbereiter Bürger gesammelt wurden, hatten es wohl auch Betrüger abgesehen. Diesen Verdacht bestätigte am Wochenende ein Sprecher der Stadt Köln, wie die Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Schaden sei aber durch die Abbuchungen nicht entstanden, betonte die Stadt. Bei routinemäßigen Kontrollen des Kontos fielen bereits kurz nach Nennung der Bankverbindung in den Medien erste Betrugsversuche auf. Die Verantwortlichen konnten jedoch rechtzeitig reagieren und die unrechtmäßig gezahlten Beträge erfolgreich zurückfordern.
Zwischenzeitlich hat die Stadt zudem Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Mehrere Verdächtige seien nun im Visier der Ermittler. Die meisten Angriffe auf das Spendenkonto liefen nach dem gleichen Strickmuster ab, berichtete am vergangenen Wochenende der Fernsehsender n-tv. So wurden mit der Bankverbindung Waren an offenkundig falsche Anschriften geliefert und per Lastschriftverfahren bezaht. Dabei sollen die Täter die bekannte Bankverbindung als Rechnungskonto angegeben haben. In welchem Umfang die Versender der so "erworbenen" Waren durch diese Aktionen geschädigt wurden, konnte die Stadt indes nicht beziffern, hieß es in dem n-tv-Bericht weiter.


























