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30. 10. 2014
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Köln-Lindenthal: Rückschnitt in der Werthmannstraße


21.03.2011 20:19 von:

Schlagwörter: Köln,Köln-Lindenthal,Werthmannstraße,2011,März,Baumpflege,Kugelrobine,Grünfläche

Die Stadt Köln lässt erneut umfangreiche Baumpflegearbeiten durchführen. Seit dem heutigen Montag findet dieser Rückschnitt an insgesamt 33 Straßenbäumen statt. Betroffen ist die Werthmannstraße im Kölner Stadtteil Lindenthal, in unmittelbarer Nähe zum Elisabeth-Krankenhaus. Die Arbeiten sollen bereits am kommenden Mittwoch (23. März 2011) abgeschlossen sein. Die tägliche Arbeitszeit an der Motorsäge liegt zwischen 7 und 17 Uhr, wie die Stadt bereits in der Vorwoche angekündigt hatte. Einige der Bäume sind bereits 80 Jahre alt und damit deutlich überaltert, wie die Fachverwaltung ausführte.

Unter den 33 betroffenen Bäumen befinden sich unter anderem zehn Kugelrobinen. Vor allem an diesen Bäumen gibt es erheblichen Rückschneidebedarf, wie die Fachverwaltung weiter ausführte. Die anderen Bäume sind größtenteils Rosskastanien oder Rotdorn. Eingehende Untersuchungen haben nach Darstellung der Verwaltung zu dem Ergebnis geführt, dass es möglich ist, diese ökologisch wertvollen und die Umgebung prägenden Bäume trotz ihres hohen Alters zu erhalten. Acht der zehn Kugelrobinien sind jedoch schon so weit geschädigt, dass nur ein massiver Eingriff, ein so genannter Kronensicherungsschnitt, helfen kann. Dieser schließt auch die Entfernung ausbruchgefährdeter kräftiger Äste ein.

Weil sich gerade die starken Äste alter Bäume direkt am Kronenansatz befinden und im Idealfall die typische Kugelform ausbilden, lässt sich diese bei Kronensicherungsschnitten leider nicht erhalten. Im Stamm und am Kronenansatz der Kugelrobinien hat sich meist schon Fäulnis gebildet. Im Teilungsbereich der Kronenansätze sind zudem teilweise Risse entstanden, so dass Äste aus der Krone abbrechen können. Die Kronensicherungsschnitte verschaffen den acht Bäumen eine Zukunftsperspektive von weiteren fünf Jahren.

Auch anderen acht Straßenbäumen nimmt das beauftragte Fachunternehmen weitere Rückschnitte an den anderen Baumarten vor. Insbesondere tote Äste oder solche, die in den Straßenraum hineinragen. Dieser Rückschnitt ergibt sich aus der Verkehrssicherungspflicht der Stadt. In der Nebenstraße sind für die Dauer der Pflegearbeiten Absperrungen notwendig. Neben den Anwohnern der Werthmannstraße hat die Stadt im Vorfeld auch das Krankenhaus per Handzettel informiert, hieß es dazu abschließend.







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