26. 05. 2012
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Köln-Mülheim: Familienpark unter der Zoobrücke
Am kommenden Montag (25. Oktober 2010) wird der Veedelsbeirat im Rahmen des Strukturförderprogramms "Mülheim 2020" zu seiner inzwischen fünften Sitzung zusammenkommen. Ab 18 Uhr werden die Mitglieder und interessierten Anwohnerinnen und Anwohner im Bezirksrathaus Mülheim unter anderem auch über die Einrichtung eines Familienparks unter der Zoobrücke debattieren. Jutta Wakob vom Landschaftsarchitektenbüro Lill+Sparla sowie eine Vertreterin des städtischen Amtes für Kinder, Jugend und Familie werden die Konzepte dazu vorstellen. Eine weitere Vertreterin des Amtes für Stadtplanung will darüber hinaus erläutern, wie die für die Entwicklung eines Stadtteils nachteilige Ansiedlung von Spielhallen und anderen Vergnügungsstätten verhindert werden könne. Immobilienexperten reden in diesem Zusammenhang gerne von einer "gekippten" Straße. Auch in anderen Stadtteilen und deren Nahversorgungszentren gibt es ähnliche Tendenzen, die vor dem Hintergrund einer gesunden Stadtentwicklung zu einer sukzessiven Entwertung des Immobilienbestandes und damit des Wertes der entsprechenden Immobilien führen können.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt betrifft das Thema "Integration". Gerade im Bereich des Fördergebietes liegt die Quote von Einwohnern mit Zuwanderungshintergrund über dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Die Verantwortlichen des Vereins "Förderverein Zentrum Kultureller Begegnungen e.V." stellen dazu ihr eigenes Programm vor. Das Strukturförderprogramm "Mülheim 2020" wurde Anfang dieses Jahres eingeleitet und soll Projekte in den Stadtteilen Mülheim, Buchheim, Buchforst mit EU-Geldern unterstützen und damit die Sozialstruktur im Nordosten der Domstadt nachhaltig stützen helfen. Insgesamt investieren das Land NRW und die Europäische Union im Rahmen der "Ziel-2-Förderung" rund 40 Millionen Euro in dem Stadtbezirk. Die Vergabe der Fördergelder ist an die Bedingung geknüpft, dass die Gelder bis spätestens 2014 ausgegeben sein müssen. Unterstützt wird das Programm des Weiteren von der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesregierung und der Stadt Köln. Nach derzeitigen Planungen sollen rund 40 Projekte angegangen werden. Sie sollen in dem Fördergebiet die Arbeitslosigkeit verringern, die Wirtschaftskraft stärken und damit negativen Entwicklungen entgegenwirken. Begleitet wird das Projekt von einem Veedelsbeirat, der sich im April dieses Jahres konstituiert hat.
Weitere Informationen zum Strukturförderprogramm finden sie auch im Internet unter: www.stadt-koeln.de.


























