26. 05. 2013
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Runder Tisch: Altstadt soll sauber und ruhig werden
(ehu) Kölns Altstadt soll wieder ein bewohnbares Schmuckstück werden. Das ist das Ziel eines Runden Tischs mit Vertretern von Stadtverwaltung, Polizei und Anwohnerinitiativen. Am vergangenen Dienstag trat er erstmals zusammen.
Die Altstadt ist beliebtes Ziel für trinkfreudige Touristen. Das gilt nicht nur für Karneval, sondern das ganze Jahr. Ausschweifende Junggesellenabschiedspartys, Bierbikes und lärmende Discoschiffe sorgen bei den Bewohnern schon seit Jahren für Ärgers. Hinzu kommen „hausgemachte“ Entwicklungen: zum einen die Vernachlässigung von Hausfassaden, die zu einem heruntergekommenen Erscheinungsbild führen, und die „Boarding-House“-Thematik, das kurzfristige Vermieten von Wohnungen für Wochenendfeiern.
Lärm bis in die Morgenstunden, Dreck, Müll und Pinkelecken sind die Folgen, die das Wohnen in der Altstadt ungemütlich machen. Der Runde Tisch soll jetzt die „vielschichtigen, teilweise auch drängenden Probleme“, zunächst in kleinen Arbeitsgruppen beraten und nach Lösungen suchen, so Oberbürgermeister Jürgen Roters.























