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26. 05. 2012
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Autobahn A3: Erneut Vollsperrung geplant


07.02.2012 00:30 von:(red)

Schlagwörter: Autobahnkreuz,Köln-Ost,Vollsperrung,Bauarbeiten,Behelfsbrücke

Das Autobahnkreuz Köln-Ost mit Blick in Richtung Norden. Am kommenden Wochenende wird die A3 von hier an vollständig gesperrt. Bild: Straßen.NRW

Die Bundesautobahn A3 wird derzeit im Bereich des östlichen Kölner Autobahnring um zwei Fahrspuren aufgeweitet. Die Bauarbeiten gehen dort weiter voran, allerdings auch mit zwischenzeitlichen Vollsperrungen. Eine weitere wird auf die Verkehrsteilnehmer in Nord-Süd-Richtung am kommenden Wochenende zukommen. Wie der Landesbetrieb Straßen.NRW am gestrigen Montag bekannt gab, startet die Vollsperrung um Samstag um 16 Uhr und soll erst am Sonntagabend enden. Die Vollsperrung soll dabei in Etappen vollzogen werden, wie die zuständige Landesbehörde weiter bestätigte. Die ersten Absperrmaßnahmen starten dabei bereits um 14 Uhr, ab 16 Uhr ist die A3 dann komplett gesperrt und das bis Sonntagabend 20 Uhr.

Behelfsbrücken werden abgebaut

Derzeit arbeitet der Landesbetrieb trotz eisiger Witterung weiter an der Vollendung der Großbaustelle östlicher Kölner Autobahnring. Bis zum Spätsommer soll die mit mehr als 120.000 Fahrzeugen pro Tag zweitmeist befahrene Verkehrsstraße in Deutschland von sechs auf dann acht Fahrspuren aufgeweitet sein. Am kommenden Wochenende steht der Abbau von zwei Behelfsbrücken auf der Agenda, wie die Verantwortlichen weiter erläuterten. Erst vor wenigen Wochen wurde die neue Brücke Berliner Straße fertig gestellt, nun müssen die Provisorien weichen. Die alte Brücke war im Herbst 2010 abgerissen und durch zwei Behelfsbauwerke ersetzt worden. Die Zeit der vollgesperrten Autobahn wollen die Verantwortlichen für weitere Arbeiten, unter anderem die Installation neuer Schilderbrücken nutzen, hieß es dazu weiter.

Umleitungen werden ausgeschildert

Der Nord-Süd-Verkehr, der die zweitverkehrsreichste Nord-Süd-AChse dann bei Köln passieren will, muss einen umweg über die A1 und A4 auf der linken Rheinseite in Kauf nehmen. Zwischen den Autobahnkreuzen Langenfeld und Leverkusen-West bietet sich die A542 - A59 als Alternative zur Route A3 - A1 an. Die Vollsperrung gilt für beide Fahrtrichtungen, auch für die Fahrzeuge, die aus Süden kommen, müssen umgeleitet werden. Zusätzlich wird die A59 zwischen dem Porzer und dem Heumarer Dreieck gesperrt und der Verkehrsstrom aus Richtung Frankfurt zwangsweise im Dreieck Heumar auf die A4 geführt, hieß es dazu weiter. Nutzer der A4 aus Richtung Olpe können das Autobahnkreuz Köln-Ost passieren, die A3 aber nur in Richtung Süden nutzen.

Drei Anschlussstellen müssen ebenfalls gesperrt werden, die nach Köln-Mülheim sogar komplett, also in beide Richtungen. Anders die beiden Anderen: In Leverkusen können die Autofahrer in Richtung Oberhausen auf die A3 auffahren und in Köln-Dellbrück in Richtung Frankfurt. Aber nur das Auffahren in jeweils eine Richtung ist möglich, alles andere nicht. Für die Anschlussstelle Mülheim gilt eine zeitliche Besonderheit: Die Abfahrt aus Richtung Frankfurt bleibt bis zum Montagmorgen gegen fünf Uhr gesperrt. Hier sind Asphaltierungsarbeiten vorgesehen, hieß es dazu weiter. Angesichts der derzeiten Kältewelle steht dieser Bauabschnitt derzeit aber noch in Frage.

Die Straßenbauer empfehlen in jedem Fall die weiträumige Umfahrung oder gar den Umstieg auf andere Verkehrsmittel an diesem Wochenende. Der Umweg über die linke Rheinseite und den Autobahnring rund um die Domstadt ist ebenfalls eingeschränkt. Derzeit wird mit hochdruck an der so genannten “Einhausung“ zwischen dem Kreuz Köln-West und der Anschlussstelle Lövenich gearbeitet. Dieser Engpass wird aller Voraussicht nach noch ein knappes Jahr andauern.







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