26. 05. 2012
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Ohne Verkehrschaos durch die Adventswochenenden
(ehu) Der Weihnachtsmarkt in Nürnberg ist traditionsreicher. Aber die Weihnachtsmärkte von Köln sind als Reiseziel beliebter. Auf der Beliebtheitsskala des Reiseportals „tripadvisor“ liegt Köln an erster Stelle. Eine Nachricht, die Kölntourismus und City Marketing Köln wie Öl runtergeht. Verheißt es doch wieder viele Touristen, die auch einiges an Geld hier lassen. Und der Stadt verheißt es wieder ein Verkehrschaos. Damit es nicht ganz so schlimm wird, haben sich Stadt, Verkehrsunternehmen, Wirtschaftsverbände und Polizei – wie schon in den Vorjahren – einiges ausgedacht.
Im Jahr 2005 brachten 3400 Busse Weihnachtsmarktbesucher nach Köln, im Vorjahr waren es 3400. In dieser Adventszeit rechnet man mit einer weiteren Steigerung. Schließlich wurden 200.000 Prospekte national und international verteilt. Vor allem in Großbritannien gilt es eine kleine Delle auszugleichen, 2010 kamen erstmals mehr Busse aus den Benelux-Ländern als von der Insel, so Klaus Odenthal von Kölntourismus.
Die Komödienstraße wird zum "Busbahnhof" für die Weihnachtsmarkt-Touristen
Nach den guten Erfahrungen in der Vergangenheit ist die Komödienstraße auch in diesem Jahr wieder der zentrale „Busbahnhof“. Doch dürfen die Busse hier nur zum Aus- und Einsteigen halten, in der Zwischenzeit müssen sie am Rheinufer oder einem Parkplatz in Riehl parken. An den Adventssamstagen – der erste ist schon an diesem Wochenende – und am kommenden verkaufsoffenen Sonntag ist hier sogar nur Aussteige-Station. Zur Rückfahrt bringen Shuttle-Busse die Besucher zu einem Messeparkplatz.
Diese Regelung hat Folgen für andere Autofahrer. Jeden Samstag wird die Komödienstraße zur Einbahnstraße Richtung Nord-Süd-Fahrt. Von 6 bis 20 Uhr wird sie ganz für den PKW-Verkehr gesperrt. Grundsätzlich wird empfohlen, den Bereich Hauptbahnhof weiträumig zu umfahren.
Auch von den rechtsrheinischen Parkhäusern sind die Weihnachtsmärkte gut zu erreichen
Wer an den Wochenenden – also von Freitag bis Sonntag – unbedingt mit dem Auto kommen will, dürfte schon ab 11 Uhr keinen Platz mehr in den Innenstadt-Parkhäusern finden. Hier werden die fußnahen Parkhäuser und Tiefgaragen an den Ringen empfohlen, außerdem die neue Tiefgarage am Rheinauhafen (1600 Plätze) und im Rechtsrheinischen die Parkhäuser von Lanxess-Arena und Köln-Arcaden. Von hier aus bestehen gute Verbindungen mit der KVB.
Vario-Tafeln und das Parkleitsystem weisen auf freie Plätze hin. Generell gelte, so die Stadt, dass es billiger sei, den Wagen in einem Parkhaus als gegen Gebühr entlang der Straßen. Der Ordnungsdienst der Stadt wird verstärkt auf das verbotene Parken in Ladezonen und in der zweiten Reihe achten.
Zwar hat die Stadt für die Vorweihnachtszeit keine kleinen Baustellen genehmigt, doch bestehen einige Großbaustellen weiter – darunter auch das Autobahnkreuz Köln-West. An der künftigen U-Bahn-Haltestelle Heumarkt hat sich die KVB allerdings beeilt. So werden Augustinerstraße und Cäcilienstraße von der Deutzer Brücke aus Richtung Neumarkt bis zum 15. Januar wieder zweispurig befahrbar sein. Um die Bauarbeiten aber nicht zu verzögern, bleibt die Sperrung der Pipinstraße Richtung Deutzer Brücke bestehen. Geschlossen wird auch die Wendemöglichkeit in Höhe Kleine Sandkaul.
Wer einen P+R-Parkplatz am Stadtrand nutzt, muss nicht in der Innenstadt suchen Autofahrern von auswärts wird empfohlen, die 150 Park-and-Ride-Möglichkeiten (P+R) mit insgesamt 19.000 Stellplätze an KVB und DB-Stationen zu nutzen. Beide Verkehrsunternehmen werden ihr Angebot ausdehnen. Auf der KVB-Linie 1 werden an den Samstagen und am kommenden Sonntag zwischen 10.30 und etwa 18.30 Uhr doppelt so viele Bahnen eingesetzt. Gleiches gilt für die Linie 9 zwischen Ostheim und Neumarkt. Verkürzte Taktzeiten gibt es auch für die Buslinie 132 zwischen Mengenich und Heumarkt, ein „E132“ kennzeichnet die Zusatzbusse. Jeweils 23 zusätzliche Züge setzt der Nahverkehr Rheinland (NVR) zwischen Köln und Siegen, Düren, Mönchengladbach sowie Jünkerath an den Adventssamstagen ein.
Erstmals in diesem Jahr können alle aktuellen Informationen über die Verkehrssituation in Köln über den „verkehrskalender“ im internet abgerufen werden: www.stadt-koeln.de.
Weitere aktuelle Informationen gibt es bei:
www.koeln.de und
Außerdem stehen für aktuelle Auskünfte auch im WDR-Videotext Tafel 680-683 sowie bei der Kölner Verkehrsleitzentrale unter der Telefonnummer: 0221 / 221 - 27000.


























