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26. 05. 2012
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Facebook ist auch in Europa zum „Wirtschaftsfaktor“ aufgestiegen


25.01.2012 10:00 von:(red)

Schlagwörter: Facebook,Studie,Wirtschaftsfaktor,Sandberg,DLD-Konferenz,Umsatz

Die Bedeutung von Facebook ist bereits heute enorm und liegt weit über den offziiellen Unternehmens-Kennzahlen.

Die neuen Medien beanspruchen immer weitere Lebensbereiche in der entwickelten Welt. Insbesondere die Marktführer der Internetwirtschaft sind hier Treiber einer Entwicklung, die nicht nur den freien und ungehinderten Informationsaustausch unter den demokratischen Gesellschaften vertieft und beschleunigt haben, sie sind inzwischen selbst zu mächtigen Wirtschaftsunternehmen geworden. In einer aktuellen Studie bezeichnen Medienexperten das soziale Netzwerk Facebook als größte weltumspannende „Social Media“-Plattform inzwischen sogar als „Wirtschaftsfaktor“. Aufgrund der durch Facebook erzielten Netzeffekte liegt die wirtschaftliche Bedeutung dieser Internetplattformat weit jenseits der offziellen Unternehmenszahlen des Unternehmens.

Auf der nun zu Ende gegangenen DLD-Konferenz in München präsentierte Sheryl Sandberg neueste Zahlen einer untersuchung zu den „spill-over“-Effekten von Facebook. Die vermitteln einen Eindruck von der Bedeutung, die der Plattformbetreiber inzwischen auf die Wirtschaft in Europa besitzt. Demnach schafft das Netzwerk alleine auf dem alten Kontinent Europa einen „Mehrwert“ in Höhe von 15,3 Milliarden Euro. Der bemisst sich aus des Umsatzes, den die werbenden Unternehmen inzwischen dank der eigenen Facebook-Aktivitäten generieren. Der liegt der vorgestellten Studie zufolge sogar bei rund 32 Milliarden Euro. Deutschland als größter Einzelmarkt gehört mit einem „ökonomischen Mehrwert“ von 2,6 Milliarden Euro zu den Nutznießern dieser Entwicklung. Europaweit seien dadurch 230.000 Arbeitsplätze geschaffen worden, auf Deutschland entfallen daraus rund 36.000, größtenteils bei mittelständischen Unternehmen, fanden die Autoren der Studie heraus.

Sandberg ist Chief Operating Officer des US-Unternehmens. Die Studie wurde vom Beratungsunternehmen Deloitte entwickelt und durchgeführt. Parallel zu dieser Studie hatte der Branchenverband BITKOM eine Befragung initiiert. 38 Prozent der befragten Mittelständler konnten dank der eigenen Facebook-Aktivitäten ein Wachstum beim Umsatz erzielen. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) gaben an, dass sich durch Facebook die Bekanntheit des eigenen Unternehmens erhöht habe.







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