26. 05. 2012
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Hälfte aller Bankkunden nutzt Online-Banking
fast die Hälfte der deutschen Bankkunden nutzt inzwischen das Medium Internet, um die Bankgeschäfte von zu Hause oder mobil zu erledigen. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung, die der Bundesverband Deutscher Banken am gestrigen Mittwoch in Berlin vorgestellt hat. Trotz der immer wiederkehrenden Berichte über Phishing-Attacken, manipulierte Bankautomaten oder EC-Kartenbetrug scheint dabei auch das Vertrauen in die Sicherheit der Systeme wieder angestiegen zu sein, so der Verband weiter. Innerhalb nur eines Jahres erhöhte sich der Anteil der Bankkunden, die ihrer Bank online Aufträge erteilen, um gleich neun auf nun 44 Prozent. Und 43 Prozent hielten Online-Banking für sicher, ein Jahr zuvor waren es lediglich 35 Prozent. Hier zeigt sich ein deutlicher Generationenunterschied. Während Jüngere deutlich höheres Vertrauen in die Sicherheit haben, sind Menschen über 60 eher skeptisch. Nur 23 Prozent aus dieser Gruppe vertrauen der Online-Sicherheit, bei den unter 40-Jährigen 60 Prozent.
Noch im vergangenen Jahr gingen die Experten der Bankenbranchen von einer Sättigung des Marktes aus. Aber der wirtschaftliche Boom des vergangenen Jahres scheint auch dem Online-Banking neuen Schub gegeben zu haben, so die Schlussfolgerung des Bankenverbandes. In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen nutzen bereits fast drei Viertel (74 Prozent) diesen Medienzugang. Bei den 50- bis 59-Jährigen ist es immerhin fast die Hälfte (48 Prozent). Nur bei den Senioren (ab 60 Jahre) liegt der Anteil der Online-Banker bei lediglich 21 Prozent. Auch unter den Banken gibt es deutliche Unterschiede. Markant ist hier die Differenz zwischen den privaten Geschäftsbanken (60 Prozent Online-Banker) und den Sparkassen in öffentlicher oder genossenschaftlicher Trägerschaft. Hier sind es mit 40 Prozent deutlich weniger, hieß es dazu abschließend.

























