26. 05. 2012
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Kölner Agentur untersucht Social Media-Nutzung in der Wirtschaft
Die Nutzung der sozialen Medien ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Diese Erkenntnis ist eines der Ergebnisse von Untersuchungen zur Nutzung sozialer Medien durch verschiedene Wirtschaftsunternehmen und Branchen. Allerdings gibt es auch einige Trends und Erkenntnisse, die wesentlich konkreter ausfallen. Weitgehend bekannt sein dürfte die Tatsache, dass vor allem die Tourismusindustrie früher und heftiger als andere Branche durch den so genannten "user generated content" mit Elementen sozialer Netzwerke betroffen waren. Hotelbewertungsplattformen sorgten für Transparent, die Branche hingegen nutzt die Potenziale des neuen Mediums bislang kaum, so die Einschätzung der Kölner Experten.
Auch in anderen Branchen gibt es Defizite bei der Nutzung dieser Netzwerke. Allerdings gibt es auch andere Beispiele. So haben die ohnehin schon starken Marken der Automobilbranche schon recht intensiv mit sozialen Netzwerken auseinandergesetzt und diese in die eigene Markenkommunikation integriert. Überdies, so viel räumen auch die Kölner Experten ein, sind soziale Netzwerke gerade in der hochautomatisierten Autobranche nur an bestimmten Abschnitten der Wertschöpfungskette sinnvoll. Eine individuelle Prüfung ist dabei das Gebot der Stunde, insofern sind auch die große Bandbreite der beobachteten Social Media-Strategien in den verschiedenen unternehmen und Branchen erklärbar. Aber selbst die Großen sind hier keineswegs vorbildhaft. Während einige Unternehmen wie Bayer (Jobs) oder BMW (Web TV) bereits aktiv auf Facebook, Twitter, vor allem aber den Netzwerken Xing und Linkedin vertreten sind, gibt es bei anderen Dax-30-Unternehmen ebenfalls Nachholbedarf, so die Autoren der Studie abschließend.

























